Archiv der Kategorie: Gesundheit durch Heilkräuter aus dem Kräutergarten

Frühjahrskur mit Brennnesseltee

Jetzt ist genau die richtige Zeit:

Die frischen Brennnessel treiben aus. Hol Dir zehn frische Triebe der Brennnessel aus der Natur (und sag auch artig Danke dafür) und überbrühe sie mit 3/4 Liter kochendem Wasser. Lass das Getränk 5 Minuten ziehen und seihe es ab. Trinke je einen 1/4 Liter vor dem Frühstück, vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen. Dazwischen sollst Du viel heißes Wasser oder anderen Tee trinken. Drei Wochen sollst du die Trinkkur durchführen, länger nicht, es könnte dir schaden. Wenn du nach einer Woche Pause das Bedürfnis verspürst den Tee weiter zu trinken, so kannst Du das für weitere 3 Wochen tun. Sammle die Kräuter an einem sauberen Ort. Keine Hunde und keine Abgase sollen dort den Boden verunreinigen. Der Wald ist ein geeigneter Ort um Kräuter zu sammeln. Solltest du keine geeignete Kräuter finden, so kaufe getrocknete Brennnessel in der Kräuterhandlung.

Über die Wirkung habe ich im Beitrag  Brennnesseltee Trinkkur 

berichtet, er ist im Achiv nachzulesen. Wohl bekomm´s!

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Offener Brief von Sepp Holzer

 https://youtu.be/wclF96m-5WY

Offener Brief an die Verantwortlichen in der Politik, Wirtschaft und Wissenschaft

Sepp Holzer

Meine Vorstellungen von einem verantwortungsvollen, natürlichen Leben

Probleme der Gegenwart und meine Lösungsvorschläge

Du kommst auf die Welt, meist in einer sterilen Klinik und dort werden dir gleich die natürlichen Wurzeln gekappt. Du wirst geimpft und mit unnatürlichem Chemiefraß aufgepäppelt. Eine natürliche Geburt im Familienverband und ein natürliches Aufwachsen wären der richtige Start für das zukünftige Leben des jungen Menschen. Jeder „Erdenbürger“ hat ein Anrecht, von Geburt aus, auf ein Stück Erde. Eine Landreform, die dies berücksichtigt ist längst überfällig.

Durch ein isoliertes Aufwachsen von unserer Natur und ihren Mitlebewesen verlieren wir jede natürliche Beziehung zu unserer Mitwelt. Ein Aufwachsen in Symbiose mit Pflanzen, Tier und Menschen ermöglicht jedoch ein Erfahren im Miteinander und schärft in dir die Aufgabe deines Handelns als denkendes Individuum, deiner Aufgabe des Lenkens und nicht des Bekämpfens gerecht zu werden. Durch das Beobachten deiner Mitlebewesen wirst du feststellen, dass die Natur perfekt ist und die Schöpfung an alle gedacht hat; dass alles miteinander in Verbindung steht und dass es hier nichts zu verbessern gibt. Es ist deine Aufgabe, das zu bewahren.

Es gibt keinen „Dummen“ oder „Gescheiten“, jede/r kommt zurecht, wenn er/sie nicht bevormundet wird. Die „Dummen“ und die „Gescheiten“ machen nur wir Menschen selbst, damit die Schwächeren benutzt werden können. Ich habe bei meinen Projekten mit allen Menschen (Erwachsene, Kinder, Waisen- Straßen- und Müllkindern etc.) auf der ganzen Welt, nur die besten Erfahrungen gemacht. Also nicht bevormunden, sondern ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Fähigkeiten auszuleben. Erfolgserlebnis, Freude, Anerkennung ist der höchste Lohn, die beste Therapie und ergibt auch einen ökonomischen Sinn. Ein praktisches Beispiel hierfür wäre mein Projekt BERTA, der Lebenshilfe in Bad Aussee/Steiermark. Dies ist die erste Rollstuhl gerechte Holzer’sche Permakultur Europas.

Generationenproblem – eine große Lücke in unserer Gesellschaft

Unsere Eltern und Großeltern langweilen sich zu Tode in den Altersheimen. Die Kinder und Enkelkinder verblöden bei den PC-Spielen/Videospielen und vor dem Fernseher. Sinn der Schöpfung ist es, dass alte Menschen ihre Erfahrungen und Weisheiten den Kindern und Enkelkindern weitergeben. Die Kinder haben ein Recht darauf, und können sich so viel besser auf ihr Leben vorbereiten. Uns muss bewusst werden, dass wir hier einen ganz großen Fehler begehen. Ein Generationenhaus und Gemeinschaftsprojekte sollen ermöglichen, diese Lücke in der Gesellschaft zu schließen. Der Unterricht soll zu 50:50 Praxis u. Theorie aufgeteilt werden. Zu jedem Kindergarten gehört ein Garten, zu jeder Schule eineLandwirtschaft und zu jeder Universität ein Gutshof. Das sind die praktischen Experimentiermöglichkeiten und Ausbildungsstätten für die Zukunft unserer Kinder und somit für die Zukunft der Gesellschaft.

Bildung – Spezialisierung – Fortschritt – Verblödung

Durch die heutige moderne, so genannte fortschrittliche Ausbildung, werden junge Menschen von der Natur weg erzogen und entwurzelt. Wenn du die die Zusammenhänge, Wechselwirkungen und Symbiosen im Kreislauf der Natur nicht selbst beobachtet hast, kannst du sie auch nicht erkennen und verstehen. Du kannst dich auch nicht einklinken in diesen Kreislauf der Perfektion der Schöpfung.

Was ist die Folge? Anstatt zu begreifen, wie die Kreisläufe der Natur funktionieren, glaubst du, du kannst sie verbessern und fängst an, sie zu bekämpfen, statt zu begreifen. Deine Aufgabe wäre, nur lenkend in die Natur einzugreifen. Hausverstand und kreatives Denken ist gefordert.

Unsere Kinder und Enkelkinder verblöden in den Schulen und Universitäten, ja zum Teil vergammeln sie noch. Nicht vielleicht, weil die Lehrer und Professoren zu „dumm“ sind, nein, weil sie nur nach Lehrplan unterrichten müssen, hinter dem sie oft selber gar nicht stehen. Sie lassen sich verwenden von den Politikern und Lobbyisten. Aber wo ein Wille, da gibt’s auch einen Weg, Herr Professor!! Ist der Professor aber von einer politischen Partei abhängig, oder von Lobbyisten beeinflusst, dann kann und wird er nichts ändern. Die abgehobene Wissenschaft hat sich so weit von der Praxis entfernt, dass ihre Theorie von der breiten Masse nicht mehr verstanden und angenommen wird. Es fehlen schon mehrere Glieder im Kreislauf dieser Kette.

Die Wissenschaft und Politik hat es bis heute verabsäumt, auf die ungeheuren Umweltzerstörungen (Klimaerwärmung) entsprechend zu reagieren. Der Einfluss von Geld und Korruption verhindert scheinbar die notwendigen Reaktionen und Maßnahmen. Die Katastrophen werden Ausmaße erreichen, die den Kollaps dieses kranken Systems herbeiführen.

Die Verschmutzung der Luft, die Verseuchung des Wassers und der Erde durch Einsatz von Chemie und Kunstdünger in der Monokulturlandwirtschaft beraubt uns einer gesunden Lebensgrundlage. Die Nahrung ist deine Medizin. Der Bauer soll Lebensmittel erzeugen und nicht nur Bauch füllende, chemieverseuchte, durch Monokultur minderwertige, belastende Nahrungsmittel. Er soll als Lehrer den Mitmenschen einen respektvollen Umgang mit ihren Mitlebewesen, Pflanzen und Tieren der Mutter Erde vermitteln.

Die Realität sieht leider ganz anders aus. Durch EU-Richtlinien, Förderauflagen, hat man den Bauer abhängig und süchtig gemacht. Der Bauer wurde zum Subventionsempfänger degradiert. Prämien sollen die Einschränkungen und Benachteiligungen ausgleichen. Diese Förderungen oder so genannte Ausgleichszahlungen sind ja nur eine teilweise Schadensabgeltung einer verfehlten Landwirtschaftspolitik der nationalen und EU-Gesetze und Verordnungen. Wachsen oder Weichen ist die Devise der EU. Spezialisieren, modernisieren, Massentierhaltung. Die Tiere werden nur mehr als Ware behandelt. Die Beziehung zu den Mitlebewesen geht verloren. Massentierquälerei ist die Folge. Weitere Folgen sind die Verstümmelungen der Mitlebewesen durch Enthornen, Kupieren von Schnäbeln u. Flügeln oder Schwänzen, Stromschläge durch Kuhtrainer, Verschandelung durch unnötig große Ohrmarken, usw. Eine derart geschundene Kreatur kann auch keine gesunden Lebensmittel liefern. Fühlt sich das Tier nicht wohl, ist auch das Produkt belastet.

Der Bauer ist die Seele des Volkes! Stirbt der Bauer, stirbt das Land!

Durch die verordnete Landbewirtschaftung geht altes Kulturgut unwiederbringlich verloren. Alte und seit Jahrhunderten bewährte Veredelungs- und Verarbeitungsmethoden werden per EU-Verordnung verhindert bzw. verboten. Zentrale, riesige Verarbeitungsstätten wie Schlachthöfe, Großbäckereien, Brennereien, Molkereien und Käsereien usw. werden mit der Verarbeitung beauftragt und hoch gefördert. Damit diese jedoch ausgelastet sind, hat man den Bauern die Möglichkeiten der Selbstverarbeitung und Veredlung ihrer eigenen Produkte erschwert bzw. entzogen.

Bei dem verbleibenden, kleinen Rest der Biobauern, wurden die Förderungen der EU (Schadensabgeltungen) gekürzt, und die Schikanen (Auflagen) erhöht. Alles weitere, weiß man, regelt sich dann ja von selbst. Der Bauer als Sklave auf seinem eigenen Hof, meist hoch verschuldet durch die Übermechanisierung und Spezialisierung, abgerackert, bevormundet und von all den administrativen Aufgaben und Schikanen unseres aufgeblähten Verwaltungsapparates überfordert, fristet er sein Leben in der totalen Abhängigkeit. Wen wundert es da noch, wenn die Kinder den Leidensweg der Eltern nicht fortsetzen möchten?

Die Lösung aller Probleme:

Zivilcourage und nicht Lemmingverhalten ist notwendig, um sich gegen diesen praxisfremden, aufgeblähten Verwaltungsapparat zur Wehr zu setzen. Versetze dich hinein in dein Gegenüber, in die Pflanzen, Tiere, ja auch den Menschen, und frage dich, ob du dich an dessen Stelle wohl fühlen würdest. Fühlt sich der Regenwurm wohl, ist der Boden gesund. Auch die Pflanze und das Tier fühlen sich dann wohl, wenn sie im richtigen Biotop und in Freiheit leben können. Den größten Erfolg und Vorteil hast du, wenn du die Geschicke richtig lenkst. Den Boden nutzen und nicht ausnutzen. Vielfalt und nicht Einfalt erhält das System. Es ist dein Auftrag der Schöpfung, die Geschicke zu lenken und nicht zu bekämpfen. Die Natur ist perfekt. Da gibt es nichts zu verbessern. Wenn du das jedoch versuchst, so ist das Selbstbetrug. Die Natur ist auch vollkommen, die Fehler machen nur wir Menschen. Angst wird dir eingeflößt – befreie dich davon, denn Angst ist der schlechteste Begleiter im Leben. Durch einen respektvollen Umgang mit der Schöpfung und deinen Mitlebewesen profitierst du selbst am meisten und Bauer sein, wird zum schönsten Beruf.

Sepp Holzer

Die letzten Zucchini werden geerntet

Jetzt habe ich die letzten Zucchini aus dem Garten geholt. Daraus habe ich Gnocchi mit Zucchinisauce zubereitet.Köstlich! Auf dem Terrassengarten gibt es noch Basilikum, das braucht man dazu auch.

Rezept für 4 Personen:

Kartoffelteig

40 dag Kartoffel

10dag Mehl

4dag Weizengrieß

1 Ei

4dag Butter

Gekochte Kartoffeln schälen und passieren, mit den weiteren Zutaten rasch verkneten. Gnocchi formen und in kochendes Salzwasser legen, wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen, aus dem Wasser heben und mit der Sauce vermischen.

Sauce:

1/2 kg Zucchini  schälen, Kerne entfernen, reiben,

in 2 El Butter dünsten

Salz,

ein Hauch Knoblauch

1 Bund Basilikum feingeschnitten

1/4 l Schlagobers dazugeben.

Guten Appetit!

Das Schälen und Aushöhlen der Zucchini kann je nach Sorte und Größe der Frucht auch unterbleiben. Ich verwendete eine zartschalige helle Zucchini und ließ sie ungeschält.

Statt der Gnocchi kann man auch Nudeln verwenden.

 

 

 

Frühlingskur: Brennnesseltee Trinkkur

Liebe Leute!

Jetzt ist die optimale Zeit, eine Blutreinigungskur zu beginnen. Trinke 3 x täglich eine Tasse Brennnesseltee, schluckweise jeweils vor dem Essen. Diese Kur hilft dem Körper alte Schlacken auszuscheiden. Hautunreinheiten, Müdigkeit und Gelenkschmerzen verringern sich oder verschwinden. Ich trinke bereits in der 3. Woche diesen Tee und fühle mich kraftvoll und frisch. Gestern radelte ich 70 km auf teils hügeligem Gelände. Nachdem ich tief geschlafen habe, bin ich heute fit für die Arbeit im Garten und auf dem Computer.

Das Rezept:

4 Zweige frische Brennnessel  werden mit

3/4 l kochendem Wasser aufgegossen  und

3  Minuten ziehen gelassen.

Abseihen und je 1 Tasse vor den Mahlzeiten schluckweise trinken.

Das frische Kraut wirkt am besten, doch getrocknetes Kraut wirkt auch. Über die Wirkung der Brennnessel können Sie weiterlesen  unter „Frühlingskräuter aus dem Kräutergarten: Die Brennnessel“

Frühlingskur: Brennnesseltee Trinkkur weiterlesen

Der Frühling im Bild

Dekoration im Frühling
Dekoration im Frühling
Ostern
Ostern
Primeln
Primeln
Märzenbecher
Märzenbecher
Schlüsselblumen
Schlüsselblumen
Der Seidelbast ist schon verblüht
Der Seidelbast ist schon verblüht
Die Meisen nisten
Die Meisen nisten
Ein Herz für die Gäste
Ein Herz für die Gäste
Der Lesesteinhaufen ist Unterschlupf für Igel Kröte, Blindschleiche und Insekten
Der Lesesteinhaufen ist Unterschlupf für Igel Kröte, Blindschleiche und Insekten
Buschwindröschen
Buschwindröschen
Forsythien und Hagen
Forsythien und Hagen
Schneerosen
Schneerosen
Der Marillenbaum(Aprikose) blüht auch schon
Der Marillenbaum(Aprikose) blüht auch schon
Ostergruß
Ostergruß
Rose "Gloria Dei" treibt durch
Rose „Gloria Dei“ treibt durch
Brennnessel für die Frühlingsküche
Brennnessel für die Frühlingsküche
Duftpelargonie wartet schon auf ihren Sonnenplatz auf der Terrasse
Duftpelargonie wartet schon auf ihren Sonnenplatz auf der Terrasse
Calla
Calla
Stachelbeere
Stachelbeere
Deko aus Korbweide
Deko aus Korbweide
Der Osterhase
Der Osterhase
Eier selbst gefärbt
Eier selbst gefärbt
Ostern
Ostern

Ostern

027

Stiefmütterchen
Stiefmütterchen

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Nistkasten und Rose "New Dawn"
Nistkasten und Rose „New Dawn“

Frühlingskräuter aus dem Kräutergarten: Die Brennnessel Urtica dioica

Ich höre Sie schon ausrufen ,,Brennnesseln im Kräutergarten? verrückt“, aber so ist es nicht.

Die Brennnessel ist eine unserer wichtigsten Heilkräuter mit den Wirkungen:

Blutbildend, den Stoffwechsel anregend, hemmt den Durchfall, löst Schleim, reinigt den Körper von Wasseransammlungen (Stauungen), stärkt die Widerstandskraft, reinigt das Blut, senkt den Cholesterinspiegel.

In jedem Garten gibt es eine Ecke, wo die Brennnessel auftaucht, lassen Sie einige Stauden stehen und verwenden Sie die frischen jungen Blätter für eine Frühjahreskur. So erweitern Sie Ihren Kräutergarten.

Tee:

Trinken Sie täglich drei Tassen folgenden Tees aus Ihrem Kräutergarten: ein Teelöffel voll Kraut mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 3 Minuten ziehen lassen. Diese Kur können Sie drei Wochen lang durchführen. Dann setzen Sie ab. Länger angewendet, könnte der Tee schaden.

Essen:

Mischen Sie das frische Kraut aus dem Kräutergarten feingehackt unter die Suppe( nicht mitkochen), unter den Salat und unter den Kräuterkäse.

Tinktur:

Sie wirkt hervorragend gegen Haarausfall und gegen Ekzeme auf der Kopfhaut und gegen das Jucken der Kopfhaut.

Eine Handvoll Brennnesselwurzeln aus dem Kräutergarten werden mit Alkohol völlig bedeckt und an einem warmen Platz 14 Tage stehen gelassen. Seihen Sie die Flüssigkeit danach ab und reiben Sie die Kopfhaut täglich damit ein (Pipette verwenden).

Samen:

Die Samen der Brennnessel sind äußerst gehaltvoll. Sie enthalten wertvolle konzentrierte Mineralien, Vitamine und Phytohormone. Die Samen regen die Körperfunktionen an, helfen bei chronischer Müdigkeit und Leistungsschwäche und fördern bei stillenden Müttern die Milchbildung. Als immunstärkendes Mittel sind die Brennnesselsamen aus dem Kräutergarten wahrscheinlich dem teuren, aus Korea importierten Ginseng ebenbürtig (nach Wolf Dieter Storl).

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Brennnessel in Ihrem Kräutergarten.

Die Schlüsselblume: Kräutergarten im Frühling

Es ist Frühling. Wenn Sie jetzt in den Kräutergarten gehen, sehen Sie nichts Grünes. Wirklich nichts? Erst bei genauerem Hinschauen entdecken Sie die ersten Frühaufsteher im Kräutergarten.

Die Schlüsselblume: Meist hat man nicht das Glück, dass es sich von allein im Kräutergarten ansiedelt, aber man findet es in der Natur häufig. Wollen Sie es im eigenen Kräutergarten heimisch machen, so pflanzen Sie bitte nur ein, zwei Pflanzen ein . Wir wollen die Geschenke der Natur dankbar annehmen jedoch nicht plündern. Am besten verpflanzen Sie das Kraut im September an einen halbschattigen Platz in Ihrem Kräutergarten.

Wie wirkt die Schlüsselblume auf den menschlichen Körper?

Sie löst den Schleim, treibt Harn und Schweiß, sie beruhigt, fördert gesunden Schlaf, stillt Schmerzen, fördert das Ausscheiden des Stuhles, erweicht verhärtete Geschwüre und stärkt das Herz. Tee der Schlüsselblume stärkt das Herz, vertreibt Schwäche, hilft bei trockener Bronchitis, Migräne, Gicht, Rheuma und ist ein Volksheilmittel bei Schlaganfall, bei dem die Sprache verlorenging. Wurzeln und Blätter sind für den klassischen Hustentee geeignet. Bei chronicher Bronchitis ist dieser Tee aus dem Kräutergarten eine Wohltat.

Welche Teile können Sie sammeln?

Blüten Blätter und Wurzeln.

Wann können Sie sammeln?

Sammeln Sie die Schlüsselblumenblätter- und blüten von Mai bis Juni. Die Wurzeln graben Sie im Herbst und im Frühling. In Ihrem Kräutergarten wird sich die Schlüsselblume wohlfühlen, wenn sie in Ruhe wachsen kann und das Gras rundherum nur zwei bis dreimal im Jahr gemäht wird.

Was können Sie aus der Schlüsselblume herstellen?

Tee: 1Teelöffel Wurzel aus Ihrem Kräutergarten wird mit ¼ l Wasser erhitzt, nach dem Aufwallen 5 Minuten ziehen gelassen. Alternativ werden von frischen oder getrockneten Blüten 2 Teelöffel voll mit ¼ l kochendem Wasser aufgegossen und 5 Minuten zeihen gelassen. Trinken Sie 3 Tassen von diesem Tee.

Teemischung für einen blutreinigenden Frühlingstee nach Maria Treben:

50g Schlüsselblumen

50g junge Schossen von Holunder

15g Brennnesselblätter

15g Löwenzahnwurzel

2 Teelöffel Kräuter für eine Tasse im Aufguss, zwei Tassen am Tag schluckweise trinken.

Tinktur:

20g Wurzel werden mit 100 ml hochpozentigem Alkohol 10 Tage angesetzt. Die Tinktur wird abgeseiht und tropfenweise auf Zucker eingenommen.

Schlüsselblumensirup

Man kocht 1 Esslöffel voll zerkleinerte Wurzel mit wenig Wasser etwa 5 Minuten aus, seiht ab und vermischt die Flüssigkeit so lange mit Honig, bis ein dicker Sirup entsteht. Er wird löffelweise genommen. Er wirkt bei Husten.

Gesichtswasser

1 Hand voll frische Blüten werden mit soviel kochendem Wasser übergossen, dass sie gut bedeckt sind. Über Nacht stehen lassen, abfiltern und kühl stellen.Häufg mit einem Wattebausch auf die Haut auftragen und trocknen lassen.

Wirkt bei Runzeln und Flecken.

Viel Freude!