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Es ist März, die Brennnesseln wachsen

Ein schöner sonniger Tag ist heute. Es ist wieder Zeit eine Frühjahrskur zu machen.

Ich mache jedes Jahr eine Brennnesseltrinkkur. Wer einen Garten hat, in dem welche wachsen kann sie von dort holen, wer nicht, der kann Brennesseltee über Pharmaversand bestellen oder ihn in der Apotheke kaufen. Die Kur hilft dem Körper die Winterschlacken auszuscheiden, die Brennnessel enthält Eisen, Magnesium, Kieselsäure, Gerbstoffe, Histamin, Ameisensäure, Essigsäure, Vitamin A und B, Kalium, Silicium, Natrium, Chlorophyle, Carotinoide und Lignane.

Die Frühjahrsmüdigkeit sagt ade. Der Körper wird frisch und alte Zipperlein wie Gicht etc. und Hautunreinheiten verringern sich. Wer die Kur durchführt, merkt die gute Wirkung. Anfangs können auch Kopfschmerzen auftreten, da hilft viel Wasser trinken, 2 Liter pro Tag. Der Urin färbt sich dunkel, daran merkst Du die Wirkung der Kur.

Wie führst Du sie durch?

Trinke drei Wochen 3mal täglich vor den Mahlzeiten je 1 Tasse von dem Tee. Nimm pro Tasse einen Teelöffel voll Kraut und lasse das Getränk 5 Minuten ziehen, seihe ab und trinke es warm.

3 Wochen sollst Du diese Kur durchführen, länger nicht. Solltest Du das Bedürfnis haben die Kur zu verlängern, dann setze 1 Woche aus und beginne sie von vorne. Brennnesseln in den Salat zu geben ist eine sehr gute Idee, dazu lege die Kräuter zuerst zwischen zwei Tücher und fahre mit den Nudelholz  oder mit der Hand fest darüber drücken. Schneide die Brennnesseln klein. Zusammen mit  Bärlauch, Gänseblümchen, Gundelrebe, Giersch, Vogelmiere, Löwenzahn, Sauerampfer, was Du halt kriegen kannst, ergibt das einen wunderbaren Salat. Vielleicht mit einigen gekochten Erdäpfeln, unsere deutschen Freunde sagen Kartoffel dazu, und einer Marinade aus Apfelessig so man hat, sonst halt anderen, Honig , Salz und Öl fertig. Schmeckt köstlich. Guten Appetit!

Viel Erfolg bei der Brennnesselkur!

 

Über das Geben und über das Nehmen

Im Garten unserer Wohnanlage stehen neben anderen Obstbäumen zwei Zwetschkenbäume, groß, fruchtbar. Jeden Frühling blühen sie wunderschön und im August kommt die große Ernte: Viel mehr als meine Nachbarn und ich verbrauchen können schenken uns die zwei Bäumen. Ich lud Bekannte ein um zu Ernten, was sie gerne annahmen.

Es gab Unwillen bei einem Nachbarspaar, als sie sahen, das fremde Leute auf unserem Grund pflückten. Es fielen Worte, die die Gäste und mich vor den Kopf stießen. Ich redete mit den Nachbarn, machte aus meinem Herzen keine Mördergrube. Ergebnis, ich lud keine „Erntehelfer“ mehr ein, die Früchte verdarben an den Bäumen und darunter.

Ich erinnere mich an eine Geschichte:

Die kleinen Leute von Swabeedoo

Im Dorf mit dem Namen Swabeedoo, lebten sie , die Leute von Swabeedoo. Sie zeichneten sich durch einen Brauch aus, der darin bestand, dass sie einander bei jeder möglichen Gelegenheit kleine Pelzchen schenkten, warm, weich. Dies war begleitet von  freundlichen, wohlwollenden Worten und guten Wünschen. Dieser Brauch ließ die Herzen der Leute warm werden und brachte ihre Augen zum Leuchten. Sie nähten sich eigens für diese Pelzchen kleine Taschen, die sie sich um die Schulter hängten, immer gut gefüllt mit kleinen Pelzchen.  Alles gut, bestens.

Der Zwerg, der nahe dabei wohnte, kam ins Dorf und wurde freudig mit einem Pelzchen begrüßt. „Igitt, was ist denn das?“ fragte er. „Na ja, halt ein Pelzchen, warm und weich, weil ich mich freue, dass du da bist“, bekam er zur Antwort. „Aha, aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass, wenn du immer wieder Pelzchen verschenkst, deine Tasche bald leer sein wird und du keine Pelzchen mehr haben wirst?“ Jetzt war der Dörfler verwundert, schüttelte den Kopf und ging seines Weges.  Aber je länger er sich wunderte und über die Begegnung nachdachte, desto mehr leuchtete ihm ein, dass der Zwerg recht hatte. Richtig, wenn man immer nur verschenkt hat man am Ende gar nichts mehr und man steht schön blöd da. Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen?

Und er wurde gaaanz vorsichtig im Umgang mit seinen Pelzchen, zählte sie häufig und prüfte immer wieder, ob auch noch genug Pelzchen in seiner Tasche seien. Fragen tauchten auf: Wem darf ich ein Pelzchen schenken? Gibt sie oder er mir wohl auch eines? Und wenn nicht was ist dann?

Die anderen Dorfbewohner hörten auch davon.

Mit der Folge, dass ab jetzt nur mehr zu seltenen Gelegenheiten Pelzchen verschenkt wurden: Zu Weihnachten, zu Geburtstagen, Jubiläen oder zum Schulabschluss, aber nur wenn das Kind, der junge Mensch wirklich gute Noten im Zeugnis hatte!

Kalt war es geworden in Swabeedoo.

Der Zwerg, der wieder einmal auf Besuch kam bemerkte es auch. „Schade, aber vielleicht kann ich ihnen eine Freude machen“ dachte er. Und er brachte einen grünen Stein aus Glas mit, kalt, mit spitzen Kanten und scharfen Rändern.  Zum an die Wange halten war der nicht und warm wurde einem dabei auch nicht ums Herz, geschweige denn die Augen… .

Einige Swabeedooer fingen wieder an Pelzchen zu verschenken, einfach so. Aber so richtig hat der Brauch nicht wieder Fuß gefasst. Obwohl, schön war es schon, so ein warmes, weiches Pelzchen geschenkt zu bekommen, einfach so. Auch das Herschenken hinterließ ein Gefühl der Freude und es wurde einem ganz warm ums Herz. Ob die Augen strahlten, das sah der andere, der der beschenkt wurde. Aber dessen Augen strahlten, ganz gewiss.

 

Habt alle eine gute Zeit: Das Leben meint es gut mit uns, wir dürfen vertrauen!

 

 

 

Sterben und Leben

Es ist nicht so einfach mit dem guten Leben. Manchmal sperrt sich alles in mir, um mich, die ganze Welt scheint sich gegen mich und meine Pläne verschworen zu haben. Das dunkle Tal breitet sich vor meinen Füßen aus und ich muss es durchschreiten: Kein Wegweiser weist mir die Richtung. Ich bin allein, auf mich selbst zurückgeworfen. Sinnlos erscheint mir, was ich getan habe…, da bleibt nur Eines, mich mit Gott meinem Höchsten zu verbinden und um Hilfe zu bitten. Ich stelle keine Bedingungen, sage nicht wie die Hilfe ausehen soll. Ich öffne mich der Führung Gottes und bin bereit anzunehmen, was da kommt.

The Rose

Some say love it is a river that drowns the tender reed.

Some say love it is a razor that leaves your heart to bleed.

Some say love it is a hunger, an endless aching need,

I say love it is a flower and you its only seed.

 

It`s the heart afraid of breaking that never learns to dance.

Its the dream afraid of waking that never takes the chance.

Its the one who won`t be taken who cannot seem to give,

and  the soul afraid of dying that never learns to live.

 

When the night has been too lonely and the road has been too long,

and you think that love is onely for the lucky and the strong,

just remember in the winter far beneath the bitter snows seed

that with the suns love in the spring becomes the rose.

Das Herz, das Angst hat zu brechen lernt niemals zu tanzen.

Der Traum, der Angst vor dem Aufwachen hat, wird seine Chance nicht ergreifen.

Wer Angst hat zu nehmen, kann auch nicht geben,

die Seele, die Angst vor dem Sterben hat, lernt nicht zu leben.

 

Wenn die Nacht zu einsam wird und die Straße zu lang,

und du denkst, Liebe sei nur für die Glücklichen und für die Starken,

dann erinnere dich an das Samenkorn welches unter dem Schnee in der Erde ruht,

durch die Liebe der Sonne wird es zur Rose.

 

Keine Angst, habt Vertrauen.

Live is good. Das Leben meint es gut mit dir!

 

 

 

Dankbarkeit

Wofür ich dankbar bin: Ich habe ein warmes Bett,

ich kann im Trockenen sitzen, wenn es draußen regnet,

ich habe genug zu essen,

ich drehe den Wasserhahn auf und frisches, sauberes Trinkwasser fließt aus dem Hahn..hm, kühl,

ich habe verläßliche Freunde,

mein Heimatland ist sicher und demokratisch organisiert.

Jeden Tag habe ich Grund  dankbar zu sein.

Bruder David Steindl Rast gibt den Impuls ein Tagebuch der Dankbarkeit zu führen. So oft mir ein Grund für Dankbarkeit einfällt, werde ich ihn aufschreiben.

Das habe ich vor.

http://www.gratefulness.org, das ist die Formel für gutes Leben, denn Dankbarkeit macht etwas mit uns, es verändert uns und macht uns dankbar für das, was wir haben. Jetzt, nicht dann wenn wir es verloren haben.

Ein gutes neues Jahr, voller Dankbarkeit und (wieder) Gottes Segen

wünscht Euch die Gärtnerin mit dem grünen Daumen (der schläft gerade, solange bis es Frühling wird).

 

 

Gesegnete Weihnachten Euch Allen,

da draußen in den Weiten des weltweiten Netzes. Ihr die ihr meinen Blog besucht, mit einem like bedenkt und kommentiert: In Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, den USA, Guatemala, der Türkei, Polen, Belgien, Holland, Griechenland, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Japan, Südkorea, Kanada, Kroatien, Dänemark, Großbritannien, Luxemburg, Mexiko, Australien, Finnland, Russland und nicht zuletzt in Österreich. Seid alle herzlichst gegrüßt und bedacht mit Gottes Segen.

Weil ich das so schön finde: Hoffnung und Schuhe aus dem Waldviertel

Da gibt es Einen im Waldviertel, der dort Schuhe erzeugt. Gegen jede Vernunft begann er dort, in Schrems sein Werk. Er produziert mit seinen MitarbeiterInnen Schuhe von hoher Qualität und zu fairen Löhnen und Preisen. Bei uns in Österreich sind sie bereits Kult die „Waldviertler“. Ich hab auch fünf Paar davon.

Aber der Heini Staudinger kann noch mehr: Er „scheißt si nix“. Er hat Mut. Und  so kam es, dass er investieren wollte. Er war „gut aufgestellt“ wie man heut`so sagt, erfolgreich, finanziell gut abgesichert. Deshalb halt investieren, aber seine Hausbank wollte nicht, sie gab ihm keinen Kredit!

Der Heini hat einen Zorn, er lässt sich nicht von seinem Vorhaben abbringen und bittet seine KundInnen um Kredit zu sicheren und fairen Konditionen. Den kriegt er auch.

Aber: Da gibt es auch noch die FMA. Die Finanzmarktaufsicht in Wien, die will ihm dieses Kreditgeschäft verbieten, weil es gesetzlich verboten ist.

Es folgte ein längerer Rechtsstreit, Demonstrationen und ein Aufstand des, der Kleinen gegen die Großen. David forderte Goliath heraus und

gewann!

Ja und weil er mich mit seiner unverschämt optimistischen Art so begeistert und weil ich die Waldviertler Schuhe so mag, will ich Euch davon erzählen.

Er gibt auch eine Zeitschrift heraus: Brennstoff.

Seine Schuhe kann man kaufen in den Gea Geschäften in Österreich, der Schweiz und in Deutschland.

Hier ein Ausschnitt aus dem Brennstoff:

Ausgabe N°53 · August 2018

Ändere die Welt (nicht)

Jean Ziegler hat uns mit seinem Buch ‚Ändere die Welt‘ den entsprechenden Anstoß für den Titel dieser Ausgabe gegeben. Dass die Welt gleichzeitig auch viele Gesichter unglaublicher Schönheit hat, das zeigen uns die Bilder von Anton Santl. Diese Schönheit muss unberührt bleiben – daher: Ändere die Welt nicht – Lao Tse.

Mit Beiträgen von: Heini Staudinger, Jochen Schilk, Christoph Ransmayr und Huhki Henri Quelcun

Artikel dieser Ausgabe

EditorialHeini Staudinger

Ausgabe 53

DEFEND THE SACRED, so lautete der Titel dieses zehntägigen Treffens in Tamera, im südlichen Portugal, zu dem …

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Berührung eines Unerreichbaren

JOCHEN SCHILK gibt eine ermutigende Geschichte weiter. …

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Kommentar

Berührung eines Unerreichbaren – Kommentare

Kommentare von Lara Mallien und Andrea Vetter …

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Was für eine betörende Utopie: ein Kontinent der friedlichen Völker, ohne Grenzbalken und Kriege. Aber Europa hat …

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Unsere tiefste Angst

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Habt eine gute Zeit und kauft Euch gute Schuhe, die gut sind für Alle, für die Menschen und ihre Füße und für unsere Erde weil sie nachhaltig, langlebig sind und weil die Firma Gea sie auch repariert.
Übrigens, da fällt mir ein: Ich krieg nichts für diese Lobeshymne, sie kommt aus vollem Herzen.
Eure Gärtnerin mit dem grünen Daumen (in Waldviertler Schuhen).

Nachts, wenn ich nicht schlafen kann

Öfter einmal, mitten in der Nacht wache ich auf und lasse meinen Gedanken freien Lauf.

Wenn der Schlaf nicht wieder kommen will und die Gedanken Karusell fahren, dann weiß ich , dass jetzt die Zeit für das Gebet gekommen ist.

Mir wurde das Rosenkranzgebet sehr kostbar.

In einer Zeit existentieller Bedrohung kam ich zu ihm.

Ich bete und mein Geist wird ruhig.

Das Kopfkino endet.

Der Atem wird ruhig, ich bin vereint mit dem Weltengeist.

Ich trete vor Gott und bitte ihn: Schau mein Leben an, ich halte es vor deine liebenden Augen.

Ich schlafe ein.