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Vater Johannes‘ Verteidigungsrede vor einem russischen Gericht: „Ich habe das Wort „Krieg“ verwendet, weil weder die Bibel noch das Evangelium eine „besondere Operation“ kennt. Jeder Konflikt, der zu Aggression und Blutvergießen führt, wird in der Bibel als „Krieg“ bezeichnet. Und ich kann nicht anders, als dafür zu beten, dass dieser gestoppt wird.“ — NAMENSgedächtnis

Vater Johannes, Priester in Karabanovo (Oblast Kostroma) Aus der Verteidigungsrede vor Gericht zur Verwendung des Wortes „Krieg“ Von Vater Johannes Burdin Nachdem Vater Johannes Burdin (Отец Иоанн Бурдин), Philologe und ehemaliger Journalist, 1972 in Odessa geboren, 2015 zum Priester geweiht und Nachfolger von Vater Gregori Edelstein als Rektor der Auferstehungskirche in Karabanovo (Oblast Kostroma), am […]

Vater Johannes‘ Verteidigungsrede vor einem russischen Gericht: „Ich habe das Wort „Krieg“ verwendet, weil weder die Bibel noch das Evangelium eine „besondere Operation“ kennt. Jeder Konflikt, der zu Aggression und Blutvergießen führt, wird in der Bibel als „Krieg“ bezeichnet. Und ich kann nicht anders, als dafür zu beten, dass dieser gestoppt wird.“ — NAMENSgedächtnis

Sterben und Leben

Es ist nicht so einfach mit dem guten Leben. Manchmal sperrt sich alles in mir, um mich, die ganze Welt scheint sich gegen mich und meine Pläne verschworen zu haben. Das dunkle Tal breitet sich vor meinen Füßen aus und ich muss es durchschreiten: Kein Wegweiser weist mir die Richtung. Ich bin allein, auf mich selbst zurückgeworfen. Sinnlos erscheint mir, was ich getan habe…, da bleibt nur Eines, mich mit Gott meinem Höchsten zu verbinden und um Hilfe zu bitten. Ich stelle keine Bedingungen, sage nicht wie die Hilfe aussehen soll. Ich öffne mich der Führung Gottes und bin bereit anzunehmen, was da kommt.

Das Herz, das Angst hat zu brechen lernt niemals zu tanzen.

Der Traum, der Angst vor dem Aufwachen hat, wird seine Chance nicht ergreifen.

Wer Angst hat zu nehmen, kann auch nicht geben,

die Seele, die Angst vor dem Sterben hat, lernt nicht zu leben.

Wenn die Nacht zu einsam wird und die Straße zu lang,

und du denkst, Liebe sei nur für die Glücklichen und für die Starken,

dann erinnere dich an das Samenkorn welches unter dem Schnee in der Erde ruht,

durch die Liebe der Sonne wird es zur Rose.

Keine Angst, habt Vertrauen.

Live is good. Das Leben meint es gut mit dir!

SEKEM, eine Antwort auf den Klimawandel

Ich möchte die Wüste grün machen.

Dieser Satz begleitet mich schon lange, und er macht mich glücklich.

Nichts bereitet mir mehr Freude, als die Vorstellung, dass die Erde grün bleibt,

dass zerstörte Landschaften wieder aufleben.

In meinem kleinen Umfeld setzt ich die Methoden des biologischen Gartenbaus um. Soweit es mir möglich ist. Der Erfolg gibt mir recht.

Die Sekem Vision hat die Idee des biologisch dynamischen Landbaus in Ägypten in die Tat um umgesetzt, sie ist dort Wirklichkeit geworden.

Schauen sie sich das einmal an!

Mehr dazu in meinem Beitrag „die Wüste wird fruchtbar!

Familie Langthaler und ,,die Mühlviertler Hasenjagd“

Eine Adventgeschichte

Mauthausen, ein Markt im Mühlviertel in Oberösterreich ist unfreiwillig weit über die Landesgrenzen bekannt. Bekannt geworden durch das Konzentrationslager welches nahe dieses Ortes vom Nationalsozialistischen Regime errichtet worden war.

Im Jahr Februar 1945 waren die russischen Truppen schon sehr nahe. Im KZ Mauthausen waren auch russische Soldaten gefangen. Sie wussten über ihre Informationsquellen, dass der NS Staat vor dem Aus stand. Sie planten einen Ausbruch aus der Anlage, der auch gelang: Zirka fünfhundert Gefangene durchbrachen die Zäune und flüchteten in die Umgebung .

Es herrschte strenger Winter, viel Schnee und große Kälte. Die Flüchtenden mussten Hilfe bei der Bevölkerung der umliegenden Ortschaften suchen.

Ob sie sie finden würden war ungewiss, aber die Männer mussten das Wagnis eingehen.

Sofort nach dem Ausbruch wurde die Suche nach den Flüchtigen gestartet. SS und Volkssturm durchsuchten jedes Haus in der Umgebung , sie waren mit Hunden unterwegs. Im Rundfunk und durch Flugblätter wurde vor den russischen Ausbrechern gewarnt: Sie wurden als kriminelle Schwerverbrecher gebrandmarkt. Außerdem wurde jeder/jede mit schwerer Strafe bedroht, der/ die den Russen Hilfe gewähre.

Viele der Ausbrecher wurden sehr bald nach der Aktion gefunden und sofort exekutiert. Da viel Schnee lag, war es leicht die Spuren der Flüchtenden zu finden. Die Russen waren ungenügend bekleidet, hatten keinen Proviant und waren der Gegend unkundig. Sie suchten Unterschlupf in Stadeln , Ställen und Heulagern, was sich halt bot.

Familie Langthaler

Sie bewohnte und bewirtschaftete einen Bauernhof in der Nähe des Lagers. Mehrere Söhne waren als Soldaten im Krieg. Die Mutter, Maria Langthaler tat aus ihrem tiefen Glauben ein Gelübde : Solange die Söhne im Krieg sind, solle jeden Tag ein Mitglied der Familie den Gottesdienst in der Pfarrkirche besuchen mit der Bitte, die Söhne mögen heil heimkommen.

Und so geschah es dann auch. Im Februar 1945 waren alle Langthalersöhne am Leben und jeden Tag ging jemand aus der Familie zum Gottesdienst.

Nun standen im tiefsten Winter, im Februar 1945 zwei Russen vor der Tür der Hauses Langthaler. Einer von ihnen klopfte und bat um Hilfe. Das Ehepaar beriet sich: Vater Langthaler wollte sie wegschicken. Seine Frau Maria setzte sich durch und so wurden die Zwei mit Essen versorgt und konnten sich im Heu verstecken.

Denn auf sie wartet auch eine Mutter !

Als der Ausbruch der Russen bekannt wurde, war die Tochter Anna (damals vierzehn Jahre alt) zum Kirchengehen an der Reihe. Auf dem Heimweg begegnete sie einem Suchtrupp der SS, sie beeilte sich und erzählt daheim, wer kommen würde.

Die Verfolger durchsuchten den Hof, auch den Heustock durchstocherten sie mit langen Stangen, sie fanden niemanden, auch die Hunde blieben still.

Von den fünfhundert Ausgebrochenen überlebten elf. Familie Langthaler behielt die zwei Russen drei Monate am Hof. Das Risiko entdeckt und verraten zu werden war groß. Nachdem der Krieg zu Ende war verließen die zwei Russen, sie waren eigentlich Ukrainer den Hof.

Zehn Jahre lang, während der Stalin Ära, erhielten die Langthalerischen kein Lebenszeichen von den Beiden. Erst danach kamen Briefe, die gleich beantwortet wurden.

Maria Langthaler wurde auch in die Ukraine eingeladen und besuchte dort die Familien ihrer Schützlinge. Sie berichtete: ,, Die Mutter (eines der Beiden) ließ mich fast nicht mehr los.“

Die Namen der zwei lauten: Michail Rybtschinsky (+2008) und Nikolai Zimkolo (+2001).

Anna Hackl geb. Langthaler nahm Ehrungen der letzten Jahre auch für ihre verstorbene Mutter entgegen.

Frau Hackl ist verheiratet und Mutter von fünf Kindern. Sie geht seit vielen Jahrzehnten jedes Jahr in rund dreißig Schulen um dort den jungen Menschen von den Schrecken und Schwierigkeiten der damaligen Zeit zu erzählen.

Auszeichnungen:

Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich

Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich

Orden des Wunder bringenden Hl. Nikolaus

2021 verlieh Präsident Putin Frau Langthaler posthum einen Orden

Film: Hasenjagd- Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen

Buch: Auch auf dich wartet eine Mutter – Die Familie Langthaler inmitten der Mühlviertler Hasenjagd

Verlag Steinmaßl Edition der Heimat Grünbach 2005 ISBN 392427248

So ist Gott

Ich meine, Frau Langthaler und wie ich glaube auch ihre Familie haben erlebt wie das ist, wenn man Gott begegnet: Zuerst war da ein Wunsch, ein großes Bedürfnis die eigenen Söhne zu schützen, um deren Schutz zu bitten und sich mit dieser Bitte an Gott zu wenden. Sie versprach auch selbst etwas für die Erfüllung der Bitte zu tun, in den Gottesdienst zu gehen und für die Söhne zu beten. Gott hat geantwortet, die Söhne blieben vor Unheil bewahrt. Und dann ging es erst richtig los, eine Anfrage von Gott: ,,Wieviel bist Du bereit für deine Mitmenschen zu tun? Die ganz fremden, die als Feinde, Kriminelle, Untermenschen bezeichnet wurden.“ Auch sie sind Kinder Gottes, Alle!

Er zeigte sich als der, der nur lieben kann wie Roger Schutz es formulierte: ,,Gott kann nur lieben„.

Er kann nur lieben, die ganze Schöpfung, jeden Menschen, besonders jene die hungrig, schutzlos und der Gewalt ausgesetzt sind.

So hat er sich gezeigt inmitten der Gewalt und…, ihr wisst schon.

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Wieder eine Frau ermordet

Gestern, zwischen 10 Uhr 15 und 10 Uhr 30 wurde in der Oststeiermark, in Groß Wilfersdorf Ortsteil Meierhofen eine Frau von ihrem ehemaligen Partner erschossen. Zwei Schüsse. Sie war vierunddreißig Jahre alt und hatte eine elfjährige Tochter. Der Mann stammt aus dem Bezirk Steyr in Oberösterreich, auch er ist im Alter von vierunddreißig Jahren. Das Paar trennte sich Ende Jänner 2020.  Bevor der Mord geschah, verständigte die Frau ihre Brüder. Nähere Detail sind mir nicht bekannt.

                               R I P

Dieser Mord ist der ich weiß nicht wievielte, der heuer in Österreich an Frauen begangen wurde.

Im vorigen Jahr wurden in Österreich mehr als  vierzig, in Zahlen: 40 Frauen ermordet.

 

Dieser Blogeintrag ist dazu gedacht um von euch liebe Leserinnen und Leser ergänzt, erweitert zu werden! Bitte schreibt über die Fakten solcher Verbrechen die euch bekannt sind. Wir müssen sie benennen!

Ich bin zutiefst erschrocken!

Zusatz:      6.6.2020 Kärnten

63 jähriger Mann erschlug in Wernberg nahe Villach seine Ehefrau mit einer Axt

Der Mann war bereits zweimal weggewiesen worden. Seine Frau hatte jedes Mal die Polizei gerufen.

Danach erschoss er eine 56 jährige Frau

Vor einem Cafe in Drobolach/ Faakersee erschoss er die Frau.

Anschließend flüchtete er nach Italien, wo er Selbstmord beging.

https://orf.at/stories/3168605/

 

 

 

Mordfälle

Frauenmorde und Mordversuche 2020 laut Medienberichten

Die Morde an Frauen in Österreich stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an – seit 2014 haben sich die Morde an Frauen verdoppelt.

 Datum        Morde                    Mordversuche / Schwere Gewalt
 2.11.2020  20 22

Quelle: Autonome Frauenhäuser Österreich

Zusatz:

Im Jahr 2021 wurden in Österreich 29(als Wort) neunundzwanzig Frauen ermordet. Die Täter waren allesamt Partner oder Expartner der Opfer.

Österreich hat etwas weniger als neun Millionen Einwohner.

Hollywood trifft Oberösterreich

Nein, nicht von Arnie, der ist Steirer, von Franz Jägerstätter ist die Rede. Sein starker christlicher Glaube war Antrieb für sein nein zum Kriegsdienst im NS Regime.

Franz Jägerstätter war Bauer im Innviertel, in St. Radegund im Bezirk Braunau. Er war verheiratet und Vater von drei Töchtern. Durch das Lesen der Bibel und das Leben danach in seinem Alltag kam er zu der Erkenntnis, dass der Kriegsdienst unter dem Hitlerregime für ihn mit seinem Glauben nicht vereinbar seien. Seine Frau stand zu ihm, obwohl sie sich wünschte, er möge sein Leben (vorläufig) retten. Er wurde 1943 in Berlin zum Tode verurteilt und in Brandenburg an der Havel hingerichtet. Seine Frau und seine Töchter wurden Jahrzehnte lang deswegen geächtet. In den 1960er Jahren stieß Gordon Zahn, ein amerikanischer Soziologe auf die Lebensgeschichte Jägerstätters und erst nach weiteren Jahrzehnten folgte die Anerkennung seines Zeugnisses.  2007 wurde er von der katholischen Kirche seliggesprochen.

Der Regisseur Terrence Malick drehte den Film „Das verborgene Leben“. Er wird am 21.01.2020 in Linz uraufgeführt. Ab 31.01.2020 startet er in den Kinos.

Sowas gabs halt auch in diesen ,,furchtbaren Zeiten damals“ und es ist gut, dass wir davon wissen und es weitererzählen.

Über das Geben und über das Nehmen

Im Garten unserer Wohnanlage stehen neben anderen Obstbäumen zwei Zwetschkenbäume, groß, fruchtbar. Jeden Frühling blühen sie wunderschön und im August kommt die große Ernte: Viel mehr als meine Nachbarn und ich verbrauchen können schenken uns die zwei Bäumen. Ich lud Bekannte ein um zu Ernten, was sie gerne annahmen.

Es gab Unwillen bei einem Nachbarspaar, als sie sahen, das fremde Leute auf unserem Grund pflückten. Es fielen Worte, die die Gäste und mich vor den Kopf stießen. Ich redete mit den Nachbarn, machte aus meinem Herzen keine Mördergrube. Ergebnis, ich lud keine „Erntehelfer“ mehr ein, die Früchte verdarben an den Bäumen und darunter.

Ich erinnere mich an eine Geschichte:

Die kleinen Leute von Swabeedoo

Im Dorf mit dem Namen Swabeedoo, lebten sie , die Leute von Swabeedoo. Sie zeichneten sich durch einen Brauch aus, der darin bestand, dass sie einander bei jeder möglichen Gelegenheit kleine Pelzchen schenkten, warm, weich. Dies war begleitet von  freundlichen, wohlwollenden Worten und guten Wünschen. Dieser Brauch ließ die Herzen der Leute warm werden und brachte ihre Augen zum Leuchten. Sie nähten sich eigens für diese Pelzchen kleine Taschen, die sie sich um die Schulter hängten, immer gut gefüllt mit kleinen Pelzchen.  Alles gut, bestens.

Der Zwerg, der nahe dabei wohnte, kam ins Dorf und wurde freudig mit einem Pelzchen begrüßt. „Igitt, was ist denn das?“ fragte er. „Na ja, halt ein Pelzchen, warm und weich, weil ich mich freue, dass du da bist“, bekam er zur Antwort. „Aha, aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass, wenn du immer wieder Pelzchen verschenkst, deine Tasche bald leer sein wird und du keine Pelzchen mehr haben wirst?“ Jetzt war der Dörfler verwundert, schüttelte den Kopf und ging seines Weges.  Aber je länger er sich wunderte und über die Begegnung nachdachte, desto mehr leuchtete ihm ein, dass der Zwerg recht hatte. Richtig, wenn man immer nur verschenkt hat man am Ende gar nichts mehr und man steht schön blöd da. Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen?

Und er wurde gaaanz vorsichtig im Umgang mit seinen Pelzchen, zählte sie häufig und prüfte immer wieder, ob auch noch genug Pelzchen in seiner Tasche seien. Fragen tauchten auf: Wem darf ich ein Pelzchen schenken? Gibt sie oder er mir wohl auch eines? Und wenn nicht was ist dann?

Die anderen Dorfbewohner hörten auch davon.

Mit der Folge, dass ab jetzt nur mehr zu seltenen Gelegenheiten Pelzchen verschenkt wurden: Zu Weihnachten, zu Geburtstagen, Jubiläen oder zum Schulabschluss, aber nur wenn das Kind, der junge Mensch wirklich gute Noten im Zeugnis hatte!

Kalt war es geworden in Swabeedoo.

Der Zwerg, der wieder einmal auf Besuch kam bemerkte es auch. „Schade, aber vielleicht kann ich ihnen eine Freude machen“ dachte er. Und er brachte einen grünen Stein aus Glas mit, kalt, mit spitzen Kanten und scharfen Rändern.  Zum an die Wange halten war der nicht und warm wurde einem dabei auch nicht ums Herz, geschweige denn die Augen… .

Einige Swabeedooer fingen wieder an Pelzchen zu verschenken, einfach so. Aber so richtig hat der Brauch nicht wieder Fuß gefasst. Obwohl, schön war es schon, so ein warmes, weiches Pelzchen geschenkt zu bekommen, einfach so. Auch das Herschenken hinterließ ein Gefühl der Freude und es wurde einem ganz warm ums Herz. Ob die Augen strahlten, das sah der andere, der der beschenkt wurde. Aber dessen Augen strahlten, ganz gewiss.

 

Habt alle eine gute Zeit: Das Leben meint es gut mit uns, wir dürfen vertrauen!

 

 

 

Es ist wieder Zeit für eine Frühjahrskur

Die Brennnesseln sind wieder da:

Es ist Zeit für die Reinigung des Körpers von Schlacken des Winters.

Der Körper füllt seinen Bedarf an Eisen und Magnesium auf, die Müdigkeit verfliegt.

Wer Medikamente nehmen muss oder eine Chemotherapie verabreicht bekommt, der kann sich von den Nebenwirkungen befreien. Die Brennnessel wirkt reinigend.

Hautunreinheiten lösen sich. Der Darm, die Gelenke befreien sich von Ablagerungen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie sehr heilend die Brennnessel wirkt.

Dabei ist es so einfach an dieses Labsal heranzukommen: Suche einen Flecken Wiese oder Auwald oder Wald der unbelastet ist von Abgasen, Kunstdünger und Hundefäkalien und pflücke Dir sieben Triebe der Brennnessel. Überbrause sie mit Wasser und gieße sie mit 3/4l kochendem Wasser auf, lasse sie fünf Minuten ziehen und seihe die Flüssigkeit ab. Trinke je einen Viertelliter davon in der Früh, zu Mittag und am Abend, jeweils vor dem Essen.

Drei Wochen lang kannst du diesen Tee trinken, dann setze ihn ab. Zu lange getrunken kann er schaden. Wenn Du die Kur wiederholen willst, so mache eine Pause von mehreren Wochen. Im August oder September kannst Du die Trinkkur wiederholen, so Du Lust darauf verspürst. Achte auf die Reaktion Deines Körpers, er gibt Dir Rückmeldung, ob Du mehr von dem Kraut brauchst oder nicht.

Ich habe meine dreiwöchige Kur gerade beendet und es geht mir blendend.

Und dabei kostet dieses Heilkraut nichts außer einem Spaziergang in die Natur.

Wer dazu keine Gelegenheit hat, geht in das Reformhaus, in das Biogeschäft oder in die Apotheke, dort gibt es die Brennnessel getrocknet.

Frisch gesammelt wirkt sie am Besten.

Essen kann man sie auch, die von mir geliebte Brennnessel: Wie Spinat zubereitet, feingehackt auf den Salat oder in den Topfenaufstrich, über gekochte Kartoffeln.. .

Ich wünsche Euch viel Erfolg und Gesundheit!

Herzlich, die Gärtnerin mit dem gruenen Daumen

Achtung: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung. Die Brennnessel bezahlt nicht für dieses Loblied.

Dankbarkeit

Wofür ich dankbar bin: Ich habe ein warmes Bett,

ich kann im Trockenen sitzen, wenn es draußen regnet,

ich habe genug zu essen,

ich drehe den Wasserhahn auf und frisches, sauberes Trinkwasser fließt aus dem Hahn..hm, kühl,

ich habe verläßliche Freunde,

mein Heimatland ist sicher und demokratisch organisiert.

Jeden Tag habe ich Grund  dankbar zu sein.

Bruder David Steindl Rast gibt den Impuls ein Tagebuch der Dankbarkeit zu führen. So oft mir ein Grund für Dankbarkeit einfällt, werde ich ihn aufschreiben.

Das habe ich vor.

http://www.gratefulness.org, das ist die Formel für gutes Leben, denn Dankbarkeit macht etwas mit uns, es verändert uns und macht uns dankbar für das, was wir haben. Jetzt, nicht dann wenn wir es verloren haben.

Ein gutes neues Jahr, voller Dankbarkeit und (wieder) Gottes Segen

wünscht Euch die Gärtnerin mit dem grünen Daumen (der schläft gerade, solange bis es Frühling wird).

 

 

Gesegnete Weihnachten Euch Allen,

da draußen in den Weiten des weltweiten Netzes. Ihr die ihr meinen Blog besucht, mit einem like bedenkt und kommentiert: In Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Spanien, Italien, den USA, Guatemala, der Türkei, Polen, Belgien, Holland, Griechenland, Aserbaidschan, Kasachstan, Indien, Japan, Südkorea, Kanada, Kroatien, Dänemark, Großbritannien, Luxemburg, Mexiko, Australien, Finnland, Russland und nicht zuletzt in Österreich. Seid alle herzlichst gegrüßt und bedacht mit Gottes Segen.