Nachts, wenn ich nicht schlafen kann

Öfter einmal, mitten in der Nacht wache ich auf und lasse meinen Gedanken freien Lauf.

Wenn der Schlaf nicht wieder kommen will und die Gedanken Karusell fahren, dann weiß ich , dass jetzt die Zeit für das Gebet gekommen ist.

Mir wurde das Rosenkranzgebet sehr kostbar.

In einer Zeit existentieller Bedrohung kam ich zu ihm.

Ich bete und mein Geist wird ruhig.

Das Kopfkino endet.

Der Atem wird ruhig, ich bin vereint mit dem Weltengeist.

Ich trete vor Gott und bitte ihn: Schau mein Leben an, ich halte es vor deine liebenden Augen.

Ich schlafe ein.

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Glatt & Verkehrt

Musik  der Welt, Weltmusik.

Gerade in Krems, in Österreich, in der Wachau findet das Festival Glatt&Verkehrt statt. Nein kein Strickfestival, ein Musikfestival vom Feinsten. Wem es zu weit ist dorthin, kann es auf oe1.ORF.at anhören. Ich bin übrigens auch dort.

Frühjahrskur mit Brennnesseltee

Jetzt ist genau die richtige Zeit:

Die frischen Brennnessel treiben aus. Hol Dir zehn frische Triebe der Brennnessel aus der Natur (und sag auch artig Danke dafür) und überbrühe sie mit 3/4 Liter kochendem Wasser. Lass das Getränk 5 Minuten ziehen und seihe es ab. Trinke je einen 1/4 Liter vor dem Frühstück, vor dem Mittagessen und vor dem Abendessen. Dazwischen sollst Du viel heißes Wasser oder anderen Tee trinken. Drei Wochen sollst du die Trinkkur durchführen, länger nicht, es könnte dir schaden. Wenn du nach einer Woche Pause das Bedürfnis verspürst den Tee weiter zu trinken, so kannst Du das für weitere 3 Wochen tun. Sammle die Kräuter an einem sauberen Ort. Keine Hunde und keine Abgase sollen dort den Boden verunreinigen. Der Wald ist ein geeigneter Ort um Kräuter zu sammeln. Solltest du keine geeignete Kräuter finden, so kaufe getrocknete Brennnessel in der Kräuterhandlung.

Über die Wirkung habe ich im Beitrag  Brennnesseltee Trinkkur 

berichtet, er ist im Achiv nachzulesen. Wohl bekomm´s!

Zeige deine Wunde

Eine Installation von Joseph Beuys im Lenbachhaus in München:

Ein Krankenbett Marke 40er Jahre,

Utensilien drumherum:

Nierenschale,

Verbandsmaterial,

eine ausgestopfte Krähe,

eine braune Glasflasche,

auf der Schreibtafel für die Fieberkurve steht: Zeige deine Wunde.

Verwundet, niemand darf mich verwundbar sehen…,

Schwäche? Kann ich mir nicht erlauben,

so werden sie aufgebaut, die potemkinschen Dörfer,

alles Bestens ….,

keine Hilfe nötig!

So lebt man isoliert und Hilfe wäre da, nur wird sie nicht angenommen,

kann nicht gegeben werden, weil niemand den Hilfeschrei hört.

Die Früchte der Liebe verwesen, niemand isst sie.

Verhungern am gedeckten Tisch.

Zeige deine Wunde!

 

 

Aus der Geschichte (nichts) gelernt?

„GOTT SCHÜTZE ÖSTERREICH“

Heute vor 80 Jahren marschierten Hitlers Truppen in Österreich ein. Ein wichtiger Grund warum es so schnell gehen musste war, dass die deutschen Staatskassen leer waren und ein Staatsbankrott drohte. Das Gold aus der österreichischen Nationalbank wurde noch am selben Tag von Wien nach Berlin gebracht.

Der damalige Bundeskanzler Schuschnigg verabschiedete sich u.a. mit den Worten “ wir weichen der Gewalt“ und „Gott schütze Österreich“ vom österreichischen Volk.

Hitlers Truppen wurden jubelnd begrüßt von Vielen, aber die die nicht mitjubelten, sah man nicht, sie verstummten, verschwanden aus der Öffentlichkeit.

Und heute?

Denke ich an Österreich, bin ich voller Sorge. Die „Blaue Brut“ ist wieder aus ihren Löchern herausgekrochen und bedient sich schamlos, kaum sitzt sie an den Schalthebeln der Macht, zum eigenen Vorteil und um zu Hetzen und zu Polarisieren.

Vor 15 Jahren waren sie schon einmal an der Macht,  auch damals mit Hilfe der ÖVP. Jetzt stehen Mitglieder der damaligen FPÖ Regierungsmannschaft vor dem Richter: Angeklagt wegen Betrug…, Veruntreuung, Korruption.

Doch macht nichts, sie wurden eh wieder gewählt. Die Mehrheit der österreichischen Wählerinnen und Wähler haben sich für diese (türkis)schwarz- blaue Regierung entschieden.

Aus der Geschichte (nichts) gelernt?

Gott schütze Österreich und gebe uns Mut und einen klaren Blick um uns gegen solche Umtriebe zu wehren!!

 

An mein „Follower“

Es muss auch einmal gesagt werden, wie sehr ich es schätze, dass 27 Personen meinem Blog folgen. Das ist doch herrlich!

Ich fühle mich durch Sie bestärkt meinen Blog weiter zu führen. Auch freue ich mich, dass meine Gedanken, meine Haltungen, mein Wissen und meine Erfahrung auf fruchtbaren Boden fällt, wobei wir wieder beim grünen Daumen wären.

Also, seid herzlich gegrüßt und  herzlich willkommen auf meinem Blog!

Wenn ich mir was wünschen dürfte: Öfters einmal verbale Rückmeldungen wären fein!

Orangenlikör selbst gemacht

Noch gibt es sie, die wunderbar aromatischen duftenden Bio Orangen aus Italien. Aus der Schale können Sie einen guten Orangenlikör ansetzen. Meiner ruht schon seit elf Tagen in der Flasche.

Das brauchen Sie:

8 Orangen in Bioqualität

2l Ansatzkorn 38%

38 dag Zucker

1 Vanilleschote

So wirds gemacht:

Die Orangen sehr dünn  schälen und die Schale fein schneiden,

ein Zestenreißer leistet dabei beste Dienste,

die Schalen in eine weithalsige Flasche geben,

Vanilleschote aufschlitzen und in die Flasche stecken,

Zucker dazu leeren und mit dem

Alkohol übergießen.

Die Flasche gut verschließen und an einem warmen Ort 4 Wochen lang stehen lassen.

Jeden Tag wird sie gründlich geschüttelt.

Nach 4 Wochen seihen Sie den Ansatz ab und drücken die Zesten gut aus. Füllen Sie die Flüssigkeit in Flaschen ab und lassen Sie diese einige Monate lang kühl ruhen. Der Likör entfaltet erst dann sein Aroma.

Ein Tipp:

Mit diesem Likör können Sie Crepe Suzette flambieren, schmeckt wunderbar!

Ich wünsche gutes Gelingen und „wohl bekomm`s“.

 

 

 

 

 

 

 

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