Dein gruener Daumen im Oktober

Hallo liebe Leute!

Was gibt es im Oktober zu tun?

  • Ernten was noch zu ernten ist.
  • Säen: Vogerlsalat (Rapunzel, Feldsalat)
  • Zwiebel können jetzt gesteckt werden, sie wachsen im Frühjahr schnell an und man hat eine frühe Ernte
  • Gemüse einlagern: Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln, Pastinak…
  • Endiviensalat, Chinakohl, Zuckerhut bleiben so lang wie möglich im Freien. Kommen Frostnächte, hüllt man sie mit Vlies oder Reisig zu. Ich habe gute Erfahrungen mit Laub als Hülle für meine Salate gemacht. Radicchio und Mangold bleiben unter einer solchen Laubdecke über den Winter im Freien. Sprossen- und Grünkohl überwintern auch im Freien, eine Laubdecke zu ihren Füßen tut ihnen gut.
  • Schnittlauch kann man ausgaben und in einem Topf am Fensterbrett überwintern, ergibt Grünes im Winter.
  • Topfpflanzen kommen ins Winterquartier bevor es Frostnächte gibt: Geranien werden zurückgeschnitten und in einem kühlen hellen Lager überwintert, auch Orangen- und Zitronenbäumchen, Bleiwurz, Duftpelargonien, Enzianbäumchen, Solanum, Rosmarin und Physalis (Andenbeere). Tomaten reifen teilweise im Freien nicht aus, Sie können sie pflücken und in der Küche ausreifen lassen. Gelingt gut, ich esse meine letzten „Paradeiser“ so um Weihnachten.
  • Dahlien und Gladiolen abschneiden und die Knollen kühl und frostgeschützt überwintern.
  • Laub rechen und auf den Beeten verteilen.
  • Gartenmöbel einräumen
  • Bäume und Stäucher pflanzen
  • Blumenzwiebel setzen

Ein Wort zum Saubermachen im Garten: Lassen Sie sich Zeit und freuen Sie sich an den letzten Blüten im Herbst. Sträucher und Stauden sollen erst im Frühjahr geschnitten werden. Viele Kleintiere überwintern auf diesen Pflanzen. Unter den Laubdecken der Beete machen es sich auch viele nützliche und schöne Mitbewohner gemütlich. Über Samenstände an Blumen, Stauden und Sträuchern freuen sich Vögel. Der Garten darf und soll auch im Spätherbst und im Winter lebendig wirken. Betrachten Sie Ihren Garten einmal wenn Rauhreif auf den Pflanzen liegt. Winterharte Gartenaccessoires, ein „vergessener“ Stuhl, ein schöner Stein, ein schön geformtes Stück Holz.., nur Mut, spielen Sie mit Dingen die Sie finden und die Ihnen gefallen. Das rechte Maß ist entscheidend, übertreiben Sie nicht mit dem Dekorieren.

Grundsätzlich soll kein Fleckchen Erde ohne Hülle sein. Beobachten Sie die Natur im Wald und auf der Wiese, die Natur hat das Bestreben jedes offene Stück Erde zu bedecken. Sie können es ihr nachmachen und alle offenen Stellen mit Grasschnitt, Laub oder Hächselgut bedecken. Der Regenwurm freut sich und zieht kleine Teile organischen Materials in seine Röhre um dann die Kleinstlebewesen arbeiten zu lassen, d.h. sie zerkleinern das Gut und Mikroorganismen siedeln sich darauf an. Der Regenwurm braucht dann nur noch zu weiden. Umstechen ist nicht nötig, ja sogar schlecht für das Bodenleben. Auch Schnecken überwintern nach dem Umstechen in der aufgebrochenen Erde.

Viel Freude an Ihrem Herbstgarten und Herbstbalkon wünsche ich Ihnen!003

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