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Hollywood trifft Oberösterreich

Nein, nicht von Arnie, der ist Steirer, von Franz Jägerstätter ist die Rede. Sein starker christlicher Glaube war Antrieb für sein nein zum Kriegsdienst im NS Regime.

Franz Jägerstätter war Bauer im Innviertel, in St. Radegund im Bezirk Braunau. Er war verheiratet und Vater von drei Töchtern. Durch das Lesen der Bibel und das Leben danach in seinem Alltag kam er zu der Erkenntnis, dass der Kriegsdienst unter dem Hitlerregime für ihn mit seinem Glauben nicht vereinbar seien. Seine Frau stand zu ihm, obwohl sie sich wünschte, er möge sein Leben (vorläufig) retten. Er wurde 1943 in Berlin zum Tode verurteilt und in Brandenburg an der Havel hingerichtet. Seine Frau und seine Töchter wurden Jahrzehnte lang deswegen geächtet. In den 1960er Jahren stieß Gordon Zahn, ein amerikanischer Soziologe auf die Lebensgeschichte Jägerstätters und erst nach weiteren Jahrzehnten folgte die Anerkennung seines Zeugnisses.  2007 wurde er von der katholischen Kirche seliggesprochen.

Der Regisseur Terrence Malick drehte den Film „Das verborgene Leben“. Er wird am 21.01.2020 in Linz uraufgeführt. Ab 31.01.2020 startet er in den Kinos.

Sowas gabs halt auch in diesen ,,furchtbaren Zeiten damals“ und es ist gut, dass wir davon wissen und es weitererzählen.