März

Blumengarten Jeden Vormittag streife ich durch meinen Garten und freue mich an den Blumen, die schon aus der Erde schauen. Tulpen, Narzissen, Krokusse, Traubenhyazinthen, Blausternchen und Leberblümchen, die schon ihre lila Knospen zeigen. Die anderen Blumen strecken ihre Blätter hervor. Ist das eine Freude, alles ist noch möglich in diesem Frühjahr. Ein Kistchen mit pastellrosa, lila und gelben Primeln steht schon vor der Terrassentüre und grüßt alle Vorbeigehenden. Im Haus habe ich Kohlrabi, violetten Karfiol, Schnittlauch, Tomaten groß und klein, sowie Glockenrebe gesät. Ich kaufe meine Samen immer in einer Fachhandlung, dort bekomme ich die Sorten, die ich bevorzuge. Bei den Blumen liebe ich die einfärbigen anstatt der bunten Mischungen. Meine Lieblingsfarben sind weiß und blau. Rosenschnitt Meine Rosensträucher treiben auch schon aus, ich habe ihnen nun einen Schnitt verpasst. Alle schwachen Triebe, verblühte Blüten, Hagebutten und Triebe, die in die Mitte wachsen oder sich mit stärkeren kreuzen schnitt ich weg. Sonst lasse ich sie wachsen, sie haben genug Platz. Kompost Am Kompostplatz habe ich dürre Äste, Zweige und auch die Reste vom Christbaum kleingeschnitten (Bleistiftlänge). Altes Laub von den Beeten und  den Rosenstöcken in Töpfen breitete ich am Kompost aus. Vögel Sehr viel Freude bereiten mit die Vögel im Garten: Blaumeisen, Kohlmeisen, Amseln, Grünlinge und Sumpfmeisen tummeln sich dort. Im Winter traf ich dort auch Rotkehlchen, Zaunkönig und Gimpel an. Amseln und Meisen sind schon fleißig beim Nestbauen. Am Morgen wenn ich aufstehe, begrüßen sie mich mit ihrem Gesang..

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Dein grüner Daumen im Februar

Rose " Gertrude Jekyl"
Rose “ Gertrude Jekyl“

Blumengarten

Gestern habe ich schon Blumensamen gesät. Laut Aussaatkalender von Maria Thun war zwar Fruchttag, aber manchmal geht es halt nur so. Ich säte Lobelien in meiner Lieblingsfarbe blau und Schwarzäugige Susanne. Diese Blumen brauchen die Zeit von Februar bis Mai, um dann kräftig genug für das Aussetzen ins Freie zu sein. Ich säte die Samen in gekaufte Aussaaterde. Die Blumenkisterl warten jetzt im Warmen vor dem Fenster auf den Frühling.

Kräuter- und Gemüsegarten

In eine Schale säte ich Kresse, sie steht jetzt auf dem Fensterbrett. Bestimmt keimen die Samen bald und liefern geschmackvolle Beigaben zum Salat.

Samen durchsehen

Es ist sinnvoll, jetzt die Samenvorräte zu sichten und Fehlendes nach zu kaufen. Später sind begehrte SSamen oft ausverkauft. Ich begegnete einer Gärtnerin im Samengeschäft, die sich mit Samen von Vogerlsalat  (Feldsalat) für das ganze Jahr eindeckte. Sie erntet von August bis Mai den geliebten Salat. Sie verriet mir auch, dass Vogerlsalat, der am 10. August gesät wird, nicht auswächst. Diese Begegnung freute mich sehr, es war ein Schenken ihrer Erfahrung an mich. Dieses Geschenk gebe ich gerne an Euch weiter.

Herbstimpressionen aus meinem Garten

Ein kleiner Rückblick auf den Herbst im Gartenjahr 2014.

Nunhabe ich es geschafft, meine Bilder zu den Herbstimpressionen direkt dem Text hinzuzufügen. Sie sehen die Erinnerungen an den Herbst. Mich freuen die Farben und Formen, die jetzt verschwunden sind nochmals zu sehen.

Herbstastern
Herbstastern

Herbstimpressionen

Gemeiner Schneeball
Gemeiner Schneeball
Reiche Ernte aus unserem Gemeinschaftsgarten
Reiche Ernte aus unserem Gemeinschaftsgarten

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Quitte:Verbreitet  Duft und ist Basis für köstliche Gelees und Marmeladen
Quitte:Verbreitet Duft und ist Basis für köstliche Gelees und Marmeladen
Malve
Malve
Sonnenblumen: Augenschmaus für uns , Futter für die Stiglitze
Sonnenblumen: Augenschmaus für uns , Futter für die Stiglitze
Mangold rot und weiß
Mangold rot und weiß
"Butternut"
„Butternut“
Reiche Ernte "Hokkaido"
Reiche Ernte „Hokkaido“
Rose " Gertrude Jekyl"
Rose “ Gertrude Jekyl“

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Lobelie
Lobelie
Schwarzäugige Susanne umrahmt die Terrassentüre
Schwarzäugige Susanne umrahmt die Terrassentüre
Knollenbegonie
Knollenbegonie
Sedum
Sedum

Dein gruener Daumen im Oktober

Hallo liebe Leute!

Was gibt es im Oktober zu tun?

  • Ernten was noch zu ernten ist.
  • Säen: Vogerlsalat (Rapunzel, Feldsalat)
  • Zwiebel können jetzt gesteckt werden, sie wachsen im Frühjahr schnell an und man hat eine frühe Ernte
  • Gemüse einlagern: Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln, Pastinak…
  • Endiviensalat, Chinakohl, Zuckerhut bleiben so lang wie möglich im Freien. Kommen Frostnächte, hüllt man sie mit Vlies oder Reisig zu. Ich habe gute Erfahrungen mit Laub als Hülle für meine Salate gemacht. Radicchio und Mangold bleiben unter einer solchen Laubdecke über den Winter im Freien. Sprossen- und Grünkohl überwintern auch im Freien, eine Laubdecke zu ihren Füßen tut ihnen gut.
  • Schnittlauch kann man ausgaben und in einem Topf am Fensterbrett überwintern, ergibt Grünes im Winter.
  • Topfpflanzen kommen ins Winterquartier bevor es Frostnächte gibt: Geranien werden zurückgeschnitten und in einem kühlen hellen Lager überwintert, auch Orangen- und Zitronenbäumchen, Bleiwurz, Duftpelargonien, Enzianbäumchen, Solanum, Rosmarin und Physalis (Andenbeere). Tomaten reifen teilweise im Freien nicht aus, Sie können sie pflücken und in der Küche ausreifen lassen. Gelingt gut, ich esse meine letzten „Paradeiser“ so um Weihnachten.
  • Dahlien und Gladiolen abschneiden und die Knollen kühl und frostgeschützt überwintern.
  • Laub rechen und auf den Beeten verteilen.
  • Gartenmöbel einräumen
  • Bäume und Stäucher pflanzen
  • Blumenzwiebel setzen

Ein Wort zum Saubermachen im Garten: Lassen Sie sich Zeit und freuen Sie sich an den letzten Blüten im Herbst. Sträucher und Stauden sollen erst im Frühjahr geschnitten werden. Viele Kleintiere überwintern auf diesen Pflanzen. Unter den Laubdecken der Beete machen es sich auch viele nützliche und schöne Mitbewohner gemütlich. Über Samenstände an Blumen, Stauden und Sträuchern freuen sich Vögel. Der Garten darf und soll auch im Spätherbst und im Winter lebendig wirken. Betrachten Sie Ihren Garten einmal wenn Rauhreif auf den Pflanzen liegt. Winterharte Gartenaccessoires, ein „vergessener“ Stuhl, ein schöner Stein, ein schön geformtes Stück Holz.., nur Mut, spielen Sie mit Dingen die Sie finden und die Ihnen gefallen. Das rechte Maß ist entscheidend, übertreiben Sie nicht mit dem Dekorieren.

Grundsätzlich soll kein Fleckchen Erde ohne Hülle sein. Beobachten Sie die Natur im Wald und auf der Wiese, die Natur hat das Bestreben jedes offene Stück Erde zu bedecken. Sie können es ihr nachmachen und alle offenen Stellen mit Grasschnitt, Laub oder Hächselgut bedecken. Der Regenwurm freut sich und zieht kleine Teile organischen Materials in seine Röhre um dann die Kleinstlebewesen arbeiten zu lassen, d.h. sie zerkleinern das Gut und Mikroorganismen siedeln sich darauf an. Der Regenwurm braucht dann nur noch zu weiden. Umstechen ist nicht nötig, ja sogar schlecht für das Bodenleben. Auch Schnecken überwintern nach dem Umstechen in der aufgebrochenen Erde.

Viel Freude an Ihrem Herbstgarten und Herbstbalkon wünsche ich Ihnen!003

Dein grüner Daumen im August

Mein grüner Daumen August Was ist im August zu tun? Je nachdem ob sie Besitzer eines Balkons, einer Terrasse oder eines Gartens sind, stehen jetzt unterschiedliche Arbeiten an: An Balkonblumen werden verblühte Blüten abgenommen Gedüngt werden sie nur, wenn sie nicht überwintert werden. Zu Überwinternde bleiben ungedüngt und können so in Ruhe ausreifen. Pelargonien, Bleiwurz, Enzianbaum , Solanum, Zitrusbäumchen u.v.m. Warten sie für den Heckenschnitt einen bewölkten Tag ab. Am Teich: Fadenalgen lassen sich gut mit dem Rechen abfischen. Entfernen sie auch abgestorbene Pflanzenteile aus dem Teich.         Dein grüner Daumen im    September   Auf meiner Terrasse zog während meines Urlaubs die Wildnis ein. Dahlien, Gladiolen Tomatenpflanzen wucherten wild umher. Buschmesser brauchte keines , die Gartenschere tat es auch. Nach Stunden schweißtreibender Arbeit lag jede Menge Schnittgut bereit um auf den Komposthaufen zu gelangen. Die Stängel , Zweige und Verblühtes schnitt ich heute in bleistiftlange Teile und breitete sie auf dem Kompost aus. Bestimmt kommt bald wieder neues Schnittgut dazu. Mir bereitet das Zerkleinern Spaß. Ich finde diese Arbeit sehr beruhigend. Auch auf den Gemüsebeeten gibt es Einiges zu tun. Unkraut wuchs und muss gejätet werden. Die abgeernteten Maisstängel, Verblühtes und Verwelktes ist zu entfernen. Kürbisse gibt es heuer in Massen, meine Freundinnen freuen sich… Auch Endiviensalat, Radicchio, Zuckerhut und Fisolen sind gut gediehen. Haselnüsse fallen in Massen von den Sträuchern, ich bin beschäftigt sie aus den Samenständen zu lösen. Als Ausgleich dazu, gibt es heuer keine Zwetschken und auch die Äpfel der Sorten Jonathan und Gravensteiner machten heuer eine Pause. Bei meinem Einkaufsbummel kehrte ich in mein bevorzugtes Samengeschäft ein und deckte mich mit Blumenzwiebel ein. Jetzt freue ich mich schon sie in die Erde zu bringen und von den Blüten im Frühling zu träumen. Jetzt vorzusorgen bringt im Frühjahr Freude.

Frühlingskräuter aus dem Kräutergarten: Die Brennnessel Urtica dioica

Ich höre Sie schon ausrufen ,,Brennnesseln im Kräutergarten? verrückt“, aber so ist es nicht.

Die Brennnessel ist eine unserer wichtigsten Heilkräuter mit den Wirkungen:

Blutbildend, den Stoffwechsel anregend, hemmt den Durchfall, löst Schleim, reinigt den Körper von Wasseransammlungen (Stauungen), stärkt die Widerstandskraft, reinigt das Blut, senkt den Cholesterinspiegel.

In jedem Garten gibt es eine Ecke, wo die Brennnessel auftaucht, lassen Sie einige Stauden stehen und verwenden Sie die frischen jungen Blätter für eine Frühjahreskur. So erweitern Sie Ihren Kräutergarten.

Tee:

Trinken Sie täglich drei Tassen folgenden Tees aus Ihrem Kräutergarten: ein Teelöffel voll Kraut mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 3 Minuten ziehen lassen. Diese Kur können Sie drei Wochen lang durchführen. Dann setzen Sie ab. Länger angewendet, könnte der Tee schaden.

Essen:

Mischen Sie das frische Kraut aus dem Kräutergarten feingehackt unter die Suppe( nicht mitkochen), unter den Salat und unter den Kräuterkäse.

Tinktur:

Sie wirkt hervorragend gegen Haarausfall und gegen Ekzeme auf der Kopfhaut und gegen das Jucken der Kopfhaut.

Eine Handvoll Brennnesselwurzeln aus dem Kräutergarten werden mit Alkohol völlig bedeckt und an einem warmen Platz 14 Tage stehen gelassen. Seihen Sie die Flüssigkeit danach ab und reiben Sie die Kopfhaut täglich damit ein (Pipette verwenden).

Samen:

Die Samen der Brennnessel sind äußerst gehaltvoll. Sie enthalten wertvolle konzentrierte Mineralien, Vitamine und Phytohormone. Die Samen regen die Körperfunktionen an, helfen bei chronischer Müdigkeit und Leistungsschwäche und fördern bei stillenden Müttern die Milchbildung. Als immunstärkendes Mittel sind die Brennnesselsamen aus dem Kräutergarten wahrscheinlich dem teuren, aus Korea importierten Ginseng ebenbürtig (nach Wolf Dieter Storl).

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Brennnessel in Ihrem Kräutergarten.

Kompost

Im folgenden Beitrag orientierte ich mich im Wesentlichen an einem Arikel aus der Gartenzeitschrift Kraut und Rüben

Warum kompostieren?

Gartenabfälle gibt es nicht! Die organischen Materialien aus Garten und Küche sind Wertstoffe , die alles enthalten, was Pflanzen brauchen. Sie werden über den Kompost ohne Verlust wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. So gewinnen Sie ,,braunes Gold“, einen natürlichen Stoff, der Ihren Gartenboden wie kein anderer verbessert. Das braune Gold bringt Leben ins Erdreich. Unzählige Mikroorganismen bauen alles, was Sie auf dem Kompost ablegen, zu wertfollen Krümeln um.Im Boden setzen diese Organismenihr gutes Werk fort, sie lockern und beleben das Erdreich und machen die Krume von Jahr zu Jahr fruchtbarer. Dr. Jaques G. Fuchs vom Schweizer Forschungsinstitut für biologischen Landbau Filblin Frick hat sogar herausgefunden, dass ein sorgfältig hergestellter Kompost Pflanzenkrankheiten unterdrückt. Im heißen Kompost können Sie lästigen Unkrautsamen loswerden.

Waldboden- Aroma

In einem geordneten Biogarten geht nichts verloren. Doch kommt es auf den richtigen Umgang mit den pflanzlichen Rohstoffen an. Ein Komposthaufen ist keine Müllhalde, auf der alles <lästige weggeworfen wird. Ein aus vielfältig gemischten Abfällen aufgesetzter Komposthaufen mit richtiger Rotteführung stinkt nicht. Der fertige braune, faserige und krümelige Kompost duftet nach Walderde. Worauf es dabei ankommt, erkläre ich Ihnen im Folgenden.

Vom perfekten Garten-Recycling

Auf diesem Erdball geht nichts verloren. Nur wir Menschen sorgen manchmal dafür, dass wertvolle Rohstoffe über unsere Lebenszeit hinaus nicht mehr verfügbar und nutzbar sind. In der Natur, zum Beispiel im Wald, funktioniert der Kreislauf perfekt: Die Pflanzen nehmen durch ihre Wurzeln Nährstoffe aus den gelösten Mineralien des Bodens auf, wachsen, bilden Stängel und Blätter, blühen, tragen Früchte und lassen im Herbst ihr Laub fallenoder sterben ganz ab. Der Frost, im Wechsel mit Sonne, Schnee und Regen, macht die pflanzliche Masse mürbe für zahlreiche Käfer, Tausendfüßer oder Asseln, die sie zerkleinern. Anschließend treten unzählige Mikropilze und Bakterien ihren Dienst an, sie zersetzen die Masse weiter, bis die Regenwürmer dieses gute Werk fortsetzen. Die pflanzlichen Rohstoffe haben sich in Humus verwandelt, eine halb verrottete organische Substanz, die nun die Regen- und Kompostwürmer aufnehmen, die Mineralien des Bodens hinzufügen, beides in ihrem Darmdrakt miteinander verbinden und ausscheiden. Diese wertvollen Bodenkrümel bezeichnet man als reifen Kompost. Sie sind locker aufgebaut und doch in ihrer Struktur stabil. Sie speichern Wasser und enthalten Haupt- und Spurenelemente. Die reifen Kompostkrümel lagern im Boden gelöste Nährstoffe ein. Wasser und Nährstoffe stehen den Pflanzen jederzeit in der richtigen Dosierung zur Verfügung. In keinem Labor, mit keiner noch so aisgeklügelten Mischung mineralischer Dünger lässt sich die Ernährung der Pflanzen besser dosieren. Die Entstehung der nährstoffhaltigen Ton- Humus- Komplexe geht analog zu den Wachstumsfaktoren vor sich. Die Sonne fördert das Wachstum der Pflanzen. Sie erwärmt den Bodenn in dem sich bei gleichbleibender Feuchtigkeit und genügend organischer Nahrung auch die Mikroorganismen rasant vermehren, was zu einer Produktion von Ton- Humus- Komplexen führt. Daraus bedienen sich wiederum die Pflanzen mit Nährstoffen, und zwar genau in dem Maß, wie sie aufgrund von Licht, Wärme und Feuchtigkeit Nahrung benötigen. So schließt sich der Kreislauf der Nährstoffe.

Zehn goldene Regeln zum Kompostieren

1. Sammeln Sie alle kompostierbaren Materialien!

Alle organischen Abfälle lassen sich kompostieren. Ausgenommen sind nur solche, die von gefährlichen Krankheiten und Schädlingen befallen sind. Nicht auf den Kompostplatz gehören Fleisch und gekochte Abfälle. Nun fallen in der Praxis des Hausgärtners, der Gärtnerin die Abfälle meistens sporadisch an: Hier ein Eimer voll Unkraut, da ein paar Kartoffelschalen oder Salatblätter aus der Küche und dann wieder Grasschnitt, trockene Staudenstängel, ein fauler Apfel und anderes. Sammeln Sie diese organischen Materialien auf einem Haufen, bis sie genügend Masse haben, um eine Miete aufzusetzen.

2.Wählen Sie einen halbschattigen Platz!

Ein halbschattiger Platz ist ein gut zugänglicher Platz unter einem Baum oder noch besser unter einem Holunderbusch. Der Holunder wirft nicht nur zeitweilig Schatten auf den Komposthaufen, er nimmt auch durch seine Wurzeln Sickerwasser und überschüssige Nährstoffe auf. Diese Stoffe können sonst ins Grundwasser gelangen. Halbschattig heißt, dass der Kompost zwar von der Sonne erwärmt wird, ihr aber im Sommer nicht erbarmungslos ausgesetzt ist. Außerdem soll der Kompostplatz möglichst windgeschützt sein.

3.Setzen Sie den Kompost in der warmen Jahreszeit auf!

Das Bakterienleben entwickelt sich am besten, wenn es im Komposthaufen warm und feucht zugleich ist. Im Spätherbst und Winter tut sich kaum etwas im Komposthaufen. Doch im Mai oder Juni kann sich, bedingt durch milde und warme Außentemperaturen, das Leben im Kompost schneller und üppiger entwickeln. Das gilt auch, wenn es einmal notwendig sein sollte, den Kompost unzusetzen, das heißt mit der Gabel das Oberste nach unten zu kehren.

Anmerkung: Es zeigt sich in der Praxis, dass der Kompost dann geschichtet wird, wenn genug Material vorhanden ist. Dies kann auch zu anderen Jahreszeiten sein. Es schadet nicht, der Kompost braucht nur etwas länger, um reif zu werden.

  1. Lockern Sie den darunter liegenden Boden bevor sie den Komposthaufen ausetzen!

Stechen Sie mit der Grabgabel in den vorgesehenen Boden und ziehen Sie sie jeweils kräftig zurück. So brechen Sie die Scholle auf, ohne sie zu wenden. Darauf legen Sie grob geschnittene Zweige und Äste. Diese Schicht lässt Luft an das Kompostmaterial, welches darauf gelegt wird.

  1. Zerkleinern Sie grobe Abfälle!

Je mehr die Abfälle zerkleinert sind, desto größer ist die Angriffsfläche der Bakterien, umso schneller wird daraus ein fertiger Kompost.

  1. Vermischen Sie frische und holzige Abfälle!
  1. Impfen Sie neuen mit altem Kompost!

Setzen Sie den Kompost immer an der selben Stelle. Streuen Sie während Sie die Miete aufsetzen immer wieder eine Schaufel voll reifen Kompost auf den Haufen. Die Bakterien und anderen Bodenlebewesen können so schnell ihre Arbeit tun und sind immer nahe am ,,Futtertopf“.

  1. Geben Sie dem Kompost Starthilfe!

Wenn Sie den Komposthaufen das erste Mal aufsetzen, so ist es hilfreich, Kompoststarter dazwischen zu streuen. Er enthält Stoffe und Mikroorganismen, die die Umstetzung des Materials in Schwung bringen.

  1. Decken Sie den Kompost zu!

Wärme ist bei der Rotte wichtig. Um diese im Haufen zu speichern hilft eine warme Decke aus Rasenschnitt Laub oder eine Schilfmatte. Auch alte Kartoffelsäcke, Teppiche oder Wellpappe sind gut geeignet.

  1. Setzen Sie den Kompost wenn nötig um.

Wenn der Kompost nass ist und das Material klebt und stinkt, drehen Sie mit einer Gabel das Oberste nach unten. Mischen Sie Stroh oder trockenes Laub gehäckselte Äste unter das Material und decken Sie den Haufen wieder zu. Ist das Material zu trocken, hilft gießen.

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