Dein gruener Daumen im Oktober

Hallo liebe Leute!

Was gibt es im Oktober zu tun?

  • Ernten was noch zu ernten ist.
  • Säen: Vogerlsalat (Rapunzel, Feldsalat)
  • Zwiebel können jetzt gesteckt werden, sie wachsen im Frühjahr schnell an und man hat eine frühe Ernte
  • Gemüse einlagern: Karotten, Sellerie, Petersilienwurzeln, Pastinak…
  • Endiviensalat, Chinakohl, Zuckerhut bleiben so lang wie möglich im Freien. Kommen Frostnächte, hüllt man sie mit Vlies oder Reisig zu. Ich habe gute Erfahrungen mit Laub als Hülle für meine Salate gemacht. Radicchio und Mangold bleiben unter einer solchen Laubdecke über den Winter im Freien. Sprossen- und Grünkohl überwintern auch im Freien, eine Laubdecke zu ihren Füßen tut ihnen gut.
  • Schnittlauch kann man ausgaben und in einem Topf am Fensterbrett überwintern, ergibt Grünes im Winter.
  • Topfpflanzen kommen ins Winterquartier bevor es Frostnächte gibt: Geranien werden zurückgeschnitten und in einem kühlen hellen Lager überwintert, auch Orangen- und Zitronenbäumchen, Bleiwurz, Duftpelargonien, Enzianbäumchen, Solanum, Rosmarin und Physalis (Andenbeere). Tomaten reifen teilweise im Freien nicht aus, Sie können sie pflücken und in der Küche ausreifen lassen. Gelingt gut, ich esse meine letzten „Paradeiser“ so um Weihnachten.
  • Dahlien und Gladiolen abschneiden und die Knollen kühl und frostgeschützt überwintern.
  • Laub rechen und auf den Beeten verteilen.
  • Gartenmöbel einräumen
  • Bäume und Stäucher pflanzen
  • Blumenzwiebel setzen

Ein Wort zum Saubermachen im Garten: Lassen Sie sich Zeit und freuen Sie sich an den letzten Blüten im Herbst. Sträucher und Stauden sollen erst im Frühjahr geschnitten werden. Viele Kleintiere überwintern auf diesen Pflanzen. Unter den Laubdecken der Beete machen es sich auch viele nützliche und schöne Mitbewohner gemütlich. Über Samenstände an Blumen, Stauden und Sträuchern freuen sich Vögel. Der Garten darf und soll auch im Spätherbst und im Winter lebendig wirken. Betrachten Sie Ihren Garten einmal wenn Rauhreif auf den Pflanzen liegt. Winterharte Gartenaccessoires, ein „vergessener“ Stuhl, ein schöner Stein, ein schön geformtes Stück Holz.., nur Mut, spielen Sie mit Dingen die Sie finden und die Ihnen gefallen. Das rechte Maß ist entscheidend, übertreiben Sie nicht mit dem Dekorieren.

Grundsätzlich soll kein Fleckchen Erde ohne Hülle sein. Beobachten Sie die Natur im Wald und auf der Wiese, die Natur hat das Bestreben jedes offene Stück Erde zu bedecken. Sie können es ihr nachmachen und alle offenen Stellen mit Grasschnitt, Laub oder Hächselgut bedecken. Der Regenwurm freut sich und zieht kleine Teile organischen Materials in seine Röhre um dann die Kleinstlebewesen arbeiten zu lassen, d.h. sie zerkleinern das Gut und Mikroorganismen siedeln sich darauf an. Der Regenwurm braucht dann nur noch zu weiden. Umstechen ist nicht nötig, ja sogar schlecht für das Bodenleben. Auch Schnecken überwintern nach dem Umstechen in der aufgebrochenen Erde.

Viel Freude an Ihrem Herbstgarten und Herbstbalkon wünsche ich Ihnen!003

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Dein grüner Daumen im August

Mein grüner Daumen August Was ist im August zu tun? Je nachdem ob sie Besitzer eines Balkons, einer Terrasse oder eines Gartens sind, stehen jetzt unterschiedliche Arbeiten an: An Balkonblumen werden verblühte Blüten abgenommen Gedüngt werden sie nur, wenn sie nicht überwintert werden. Zu Überwinternde bleiben ungedüngt und können so in Ruhe ausreifen. Pelargonien, Bleiwurz, Enzianbaum , Solanum, Zitrusbäumchen u.v.m. Warten sie für den Heckenschnitt einen bewölkten Tag ab. Am Teich: Fadenalgen lassen sich gut mit dem Rechen abfischen. Entfernen sie auch abgestorbene Pflanzenteile aus dem Teich.         Dein grüner Daumen im    September   Auf meiner Terrasse zog während meines Urlaubs die Wildnis ein. Dahlien, Gladiolen Tomatenpflanzen wucherten wild umher. Buschmesser brauchte keines , die Gartenschere tat es auch. Nach Stunden schweißtreibender Arbeit lag jede Menge Schnittgut bereit um auf den Komposthaufen zu gelangen. Die Stängel , Zweige und Verblühtes schnitt ich heute in bleistiftlange Teile und breitete sie auf dem Kompost aus. Bestimmt kommt bald wieder neues Schnittgut dazu. Mir bereitet das Zerkleinern Spaß. Ich finde diese Arbeit sehr beruhigend. Auch auf den Gemüsebeeten gibt es Einiges zu tun. Unkraut wuchs und muss gejätet werden. Die abgeernteten Maisstängel, Verblühtes und Verwelktes ist zu entfernen. Kürbisse gibt es heuer in Massen, meine Freundinnen freuen sich… Auch Endiviensalat, Radicchio, Zuckerhut und Fisolen sind gut gediehen. Haselnüsse fallen in Massen von den Sträuchern, ich bin beschäftigt sie aus den Samenständen zu lösen. Als Ausgleich dazu, gibt es heuer keine Zwetschken und auch die Äpfel der Sorten Jonathan und Gravensteiner machten heuer eine Pause. Bei meinem Einkaufsbummel kehrte ich in mein bevorzugtes Samengeschäft ein und deckte mich mit Blumenzwiebel ein. Jetzt freue ich mich schon sie in die Erde zu bringen und von den Blüten im Frühling zu träumen. Jetzt vorzusorgen bringt im Frühjahr Freude.

Frühlingskräuter aus dem Kräutergarten: Die Brennnessel Urtica dioica

Ich höre Sie schon ausrufen ,,Brennnesseln im Kräutergarten? verrückt“, aber so ist es nicht.

Die Brennnessel ist eine unserer wichtigsten Heilkräuter mit den Wirkungen:

Blutbildend, den Stoffwechsel anregend, hemmt den Durchfall, löst Schleim, reinigt den Körper von Wasseransammlungen (Stauungen), stärkt die Widerstandskraft, reinigt das Blut, senkt den Cholesterinspiegel.

In jedem Garten gibt es eine Ecke, wo die Brennnessel auftaucht, lassen Sie einige Stauden stehen und verwenden Sie die frischen jungen Blätter für eine Frühjahreskur. So erweitern Sie Ihren Kräutergarten.

Tee:

Trinken Sie täglich drei Tassen folgenden Tees aus Ihrem Kräutergarten: ein Teelöffel voll Kraut mit ¼ l kochendem Wasser übergießen und 3 Minuten ziehen lassen. Diese Kur können Sie drei Wochen lang durchführen. Dann setzen Sie ab. Länger angewendet, könnte der Tee schaden.

Essen:

Mischen Sie das frische Kraut aus dem Kräutergarten feingehackt unter die Suppe( nicht mitkochen), unter den Salat und unter den Kräuterkäse.

Tinktur:

Sie wirkt hervorragend gegen Haarausfall und gegen Ekzeme auf der Kopfhaut und gegen das Jucken der Kopfhaut.

Eine Handvoll Brennnesselwurzeln aus dem Kräutergarten werden mit Alkohol völlig bedeckt und an einem warmen Platz 14 Tage stehen gelassen. Seihen Sie die Flüssigkeit danach ab und reiben Sie die Kopfhaut täglich damit ein (Pipette verwenden).

Samen:

Die Samen der Brennnessel sind äußerst gehaltvoll. Sie enthalten wertvolle konzentrierte Mineralien, Vitamine und Phytohormone. Die Samen regen die Körperfunktionen an, helfen bei chronischer Müdigkeit und Leistungsschwäche und fördern bei stillenden Müttern die Milchbildung. Als immunstärkendes Mittel sind die Brennnesselsamen aus dem Kräutergarten wahrscheinlich dem teuren, aus Korea importierten Ginseng ebenbürtig (nach Wolf Dieter Storl).

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der Brennnessel in Ihrem Kräutergarten.

Kompost

Im folgenden Beitrag orientierte ich mich im Wesentlichen an einem Arikel aus der Gartenzeitschrift Kraut und Rüben

Warum kompostieren?

Gartenabfälle gibt es nicht! Die organischen Materialien aus Garten und Küche sind Wertstoffe , die alles enthalten, was Pflanzen brauchen. Sie werden über den Kompost ohne Verlust wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. So gewinnen Sie ,,braunes Gold“, einen natürlichen Stoff, der Ihren Gartenboden wie kein anderer verbessert. Das braune Gold bringt Leben ins Erdreich. Unzählige Mikroorganismen bauen alles, was Sie auf dem Kompost ablegen, zu wertfollen Krümeln um.Im Boden setzen diese Organismenihr gutes Werk fort, sie lockern und beleben das Erdreich und machen die Krume von Jahr zu Jahr fruchtbarer. Dr. Jaques G. Fuchs vom Schweizer Forschungsinstitut für biologischen Landbau Filblin Frick hat sogar herausgefunden, dass ein sorgfältig hergestellter Kompost Pflanzenkrankheiten unterdrückt. Im heißen Kompost können Sie lästigen Unkrautsamen loswerden.

Waldboden- Aroma

In einem geordneten Biogarten geht nichts verloren. Doch kommt es auf den richtigen Umgang mit den pflanzlichen Rohstoffen an. Ein Komposthaufen ist keine Müllhalde, auf der alles <lästige weggeworfen wird. Ein aus vielfältig gemischten Abfällen aufgesetzter Komposthaufen mit richtiger Rotteführung stinkt nicht. Der fertige braune, faserige und krümelige Kompost duftet nach Walderde. Worauf es dabei ankommt, erkläre ich Ihnen im Folgenden.

Vom perfekten Garten-Recycling

Auf diesem Erdball geht nichts verloren. Nur wir Menschen sorgen manchmal dafür, dass wertvolle Rohstoffe über unsere Lebenszeit hinaus nicht mehr verfügbar und nutzbar sind. In der Natur, zum Beispiel im Wald, funktioniert der Kreislauf perfekt: Die Pflanzen nehmen durch ihre Wurzeln Nährstoffe aus den gelösten Mineralien des Bodens auf, wachsen, bilden Stängel und Blätter, blühen, tragen Früchte und lassen im Herbst ihr Laub fallenoder sterben ganz ab. Der Frost, im Wechsel mit Sonne, Schnee und Regen, macht die pflanzliche Masse mürbe für zahlreiche Käfer, Tausendfüßer oder Asseln, die sie zerkleinern. Anschließend treten unzählige Mikropilze und Bakterien ihren Dienst an, sie zersetzen die Masse weiter, bis die Regenwürmer dieses gute Werk fortsetzen. Die pflanzlichen Rohstoffe haben sich in Humus verwandelt, eine halb verrottete organische Substanz, die nun die Regen- und Kompostwürmer aufnehmen, die Mineralien des Bodens hinzufügen, beides in ihrem Darmdrakt miteinander verbinden und ausscheiden. Diese wertvollen Bodenkrümel bezeichnet man als reifen Kompost. Sie sind locker aufgebaut und doch in ihrer Struktur stabil. Sie speichern Wasser und enthalten Haupt- und Spurenelemente. Die reifen Kompostkrümel lagern im Boden gelöste Nährstoffe ein. Wasser und Nährstoffe stehen den Pflanzen jederzeit in der richtigen Dosierung zur Verfügung. In keinem Labor, mit keiner noch so aisgeklügelten Mischung mineralischer Dünger lässt sich die Ernährung der Pflanzen besser dosieren. Die Entstehung der nährstoffhaltigen Ton- Humus- Komplexe geht analog zu den Wachstumsfaktoren vor sich. Die Sonne fördert das Wachstum der Pflanzen. Sie erwärmt den Bodenn in dem sich bei gleichbleibender Feuchtigkeit und genügend organischer Nahrung auch die Mikroorganismen rasant vermehren, was zu einer Produktion von Ton- Humus- Komplexen führt. Daraus bedienen sich wiederum die Pflanzen mit Nährstoffen, und zwar genau in dem Maß, wie sie aufgrund von Licht, Wärme und Feuchtigkeit Nahrung benötigen. So schließt sich der Kreislauf der Nährstoffe.

Zehn goldene Regeln zum Kompostieren

1. Sammeln Sie alle kompostierbaren Materialien!

Alle organischen Abfälle lassen sich kompostieren. Ausgenommen sind nur solche, die von gefährlichen Krankheiten und Schädlingen befallen sind. Nicht auf den Kompostplatz gehören Fleisch und gekochte Abfälle. Nun fallen in der Praxis des Hausgärtners, der Gärtnerin die Abfälle meistens sporadisch an: Hier ein Eimer voll Unkraut, da ein paar Kartoffelschalen oder Salatblätter aus der Küche und dann wieder Grasschnitt, trockene Staudenstängel, ein fauler Apfel und anderes. Sammeln Sie diese organischen Materialien auf einem Haufen, bis sie genügend Masse haben, um eine Miete aufzusetzen.

2.Wählen Sie einen halbschattigen Platz!

Ein halbschattiger Platz ist ein gut zugänglicher Platz unter einem Baum oder noch besser unter einem Holunderbusch. Der Holunder wirft nicht nur zeitweilig Schatten auf den Komposthaufen, er nimmt auch durch seine Wurzeln Sickerwasser und überschüssige Nährstoffe auf. Diese Stoffe können sonst ins Grundwasser gelangen. Halbschattig heißt, dass der Kompost zwar von der Sonne erwärmt wird, ihr aber im Sommer nicht erbarmungslos ausgesetzt ist. Außerdem soll der Kompostplatz möglichst windgeschützt sein.

3.Setzen Sie den Kompost in der warmen Jahreszeit auf!

Das Bakterienleben entwickelt sich am besten, wenn es im Komposthaufen warm und feucht zugleich ist. Im Spätherbst und Winter tut sich kaum etwas im Komposthaufen. Doch im Mai oder Juni kann sich, bedingt durch milde und warme Außentemperaturen, das Leben im Kompost schneller und üppiger entwickeln. Das gilt auch, wenn es einmal notwendig sein sollte, den Kompost unzusetzen, das heißt mit der Gabel das Oberste nach unten zu kehren.

Anmerkung: Es zeigt sich in der Praxis, dass der Kompost dann geschichtet wird, wenn genug Material vorhanden ist. Dies kann auch zu anderen Jahreszeiten sein. Es schadet nicht, der Kompost braucht nur etwas länger, um reif zu werden.

  1. Lockern Sie den darunter liegenden Boden bevor sie den Komposthaufen ausetzen!

Stechen Sie mit der Grabgabel in den vorgesehenen Boden und ziehen Sie sie jeweils kräftig zurück. So brechen Sie die Scholle auf, ohne sie zu wenden. Darauf legen Sie grob geschnittene Zweige und Äste. Diese Schicht lässt Luft an das Kompostmaterial, welches darauf gelegt wird.

  1. Zerkleinern Sie grobe Abfälle!

Je mehr die Abfälle zerkleinert sind, desto größer ist die Angriffsfläche der Bakterien, umso schneller wird daraus ein fertiger Kompost.

  1. Vermischen Sie frische und holzige Abfälle!
  1. Impfen Sie neuen mit altem Kompost!

Setzen Sie den Kompost immer an der selben Stelle. Streuen Sie während Sie die Miete aufsetzen immer wieder eine Schaufel voll reifen Kompost auf den Haufen. Die Bakterien und anderen Bodenlebewesen können so schnell ihre Arbeit tun und sind immer nahe am ,,Futtertopf“.

  1. Geben Sie dem Kompost Starthilfe!

Wenn Sie den Komposthaufen das erste Mal aufsetzen, so ist es hilfreich, Kompoststarter dazwischen zu streuen. Er enthält Stoffe und Mikroorganismen, die die Umstetzung des Materials in Schwung bringen.

  1. Decken Sie den Kompost zu!

Wärme ist bei der Rotte wichtig. Um diese im Haufen zu speichern hilft eine warme Decke aus Rasenschnitt Laub oder eine Schilfmatte. Auch alte Kartoffelsäcke, Teppiche oder Wellpappe sind gut geeignet.

  1. Setzen Sie den Kompost wenn nötig um.

Wenn der Kompost nass ist und das Material klebt und stinkt, drehen Sie mit einer Gabel das Oberste nach unten. Mischen Sie Stroh oder trockenes Laub gehäckselte Äste unter das Material und decken Sie den Haufen wieder zu. Ist das Material zu trocken, hilft gießen.

Die Schlüsselblume: Kräutergarten im Frühling

Es ist Frühling. Wenn Sie jetzt in den Kräutergarten gehen, sehen Sie nichts Grünes. Wirklich nichts? Erst bei genauerem Hinschauen entdecken Sie die ersten Frühaufsteher im Kräutergarten.

Die Schlüsselblume: Meist hat man nicht das Glück, dass es sich von allein im Kräutergarten ansiedelt, aber man findet es in der Natur häufig. Wollen Sie es im eigenen Kräutergarten heimisch machen, so pflanzen Sie bitte nur ein, zwei Pflanzen ein . Wir wollen die Geschenke der Natur dankbar annehmen jedoch nicht plündern. Am besten verpflanzen Sie das Kraut im September an einen halbschattigen Platz in Ihrem Kräutergarten.

Wie wirkt die Schlüsselblume auf den menschlichen Körper?

Sie löst den Schleim, treibt Harn und Schweiß, sie beruhigt, fördert gesunden Schlaf, stillt Schmerzen, fördert das Ausscheiden des Stuhles, erweicht verhärtete Geschwüre und stärkt das Herz. Tee der Schlüsselblume stärkt das Herz, vertreibt Schwäche, hilft bei trockener Bronchitis, Migräne, Gicht, Rheuma und ist ein Volksheilmittel bei Schlaganfall, bei dem die Sprache verlorenging. Wurzeln und Blätter sind für den klassischen Hustentee geeignet. Bei chronicher Bronchitis ist dieser Tee aus dem Kräutergarten eine Wohltat.

Welche Teile können Sie sammeln?

Blüten Blätter und Wurzeln.

Wann können Sie sammeln?

Sammeln Sie die Schlüsselblumenblätter- und blüten von Mai bis Juni. Die Wurzeln graben Sie im Herbst und im Frühling. In Ihrem Kräutergarten wird sich die Schlüsselblume wohlfühlen, wenn sie in Ruhe wachsen kann und das Gras rundherum nur zwei bis dreimal im Jahr gemäht wird.

Was können Sie aus der Schlüsselblume herstellen?

Tee: 1Teelöffel Wurzel aus Ihrem Kräutergarten wird mit ¼ l Wasser erhitzt, nach dem Aufwallen 5 Minuten ziehen gelassen. Alternativ werden von frischen oder getrockneten Blüten 2 Teelöffel voll mit ¼ l kochendem Wasser aufgegossen und 5 Minuten zeihen gelassen. Trinken Sie 3 Tassen von diesem Tee.

Teemischung für einen blutreinigenden Frühlingstee nach Maria Treben:

50g Schlüsselblumen

50g junge Schossen von Holunder

15g Brennnesselblätter

15g Löwenzahnwurzel

2 Teelöffel Kräuter für eine Tasse im Aufguss, zwei Tassen am Tag schluckweise trinken.

Tinktur:

20g Wurzel werden mit 100 ml hochpozentigem Alkohol 10 Tage angesetzt. Die Tinktur wird abgeseiht und tropfenweise auf Zucker eingenommen.

Schlüsselblumensirup

Man kocht 1 Esslöffel voll zerkleinerte Wurzel mit wenig Wasser etwa 5 Minuten aus, seiht ab und vermischt die Flüssigkeit so lange mit Honig, bis ein dicker Sirup entsteht. Er wird löffelweise genommen. Er wirkt bei Husten.

Gesichtswasser

1 Hand voll frische Blüten werden mit soviel kochendem Wasser übergossen, dass sie gut bedeckt sind. Über Nacht stehen lassen, abfiltern und kühl stellen.Häufg mit einem Wattebausch auf die Haut auftragen und trocknen lassen.

Wirkt bei Runzeln und Flecken.

Viel Freude!

Biologischer Gemüsegarten

Hallo liebe (zukünftige) Gärtnerinnen und Gärtner!

Sie schätzen biologisch gezogenes Obst und Gemüse und Kräuter? Frische Kräuter und Salate vom eigene Balkon oder Garten schmecken wunderbar aromatisch. Sie sind unvergleichlich besser als gekaufte Produkte. Bei der Umsetzung Ihres Traumes bin ich Ihnen gerne behilflich.Kleiner Garten? Nur ein Balkon? Wenig Zeit? Trotz all dieser Bedingungen ist ein lustvolles, erfolgreiches Gärtnern möglich.

Sie haben ein Stück Boden? Der biologische Gemüsegarten kann entstehen. Achten sie darauf dass ihr zukünftiger biologischer Gemüsegarten genügend Abstand zu stark befahrenen Strassen hat. Wählen sie jenen Platz für ihren biologischen Gemüsegarten aus, der am längsten von der Sonne beschienen wird. Stecken sie die Beete mit Stäben ab, an die sie eine Schnur binden. Gerade jetzt im Herbst liegt viel Laub am Boden, dieses können sie sammeln und auf den zukünfigen Beeten verteilen. Achten sie darauf , dass das Laub nicht von vielbefahrenen Strassen stammt. Unter das Laub können sie auch Obst- und Gemüseabfälle aus der Küche schichten. Reisigzweige, Äste, oder Wachstumsfolie (Lagerhaus, Gartenbedarf) werden darübergelegt. Wachstumsfolien sind Kunststofffolien die durch Schlitze oder kleine Öffnungen Wasser und Luft durchlassen.Sie verhindern das Wegblasen des Laubes durch den Wind. Wenn sie noch ein Übriges tun wollen, können sie Urgesteinsmehl darüber streuen. Den Rest besorgen die Regenwürmer. Sie wandeln die organischen Stoffe in kostbare Erde um. Also in Ruhe lassen bis der Frühling kommt!

Bitte beachten sie:

Nur rohe Abfälle verwenden,

am besten eignen sich Reste von Biogemüse

Stroh soll aus biologischer Landwirtschaft sein

Hier noch Praktisches zu der Dimensionierung der Beete:

Beete haben eine Breite von 1,20m, so kann man das Beet von beiden Seiten gut bearbeiten. Die Länge kann beliebig sein.

Die Wege zwischen den Beeten sind 20cm breit.

Wieviele Beete sollen es sein?

Der vorhandene Platz bestimmt wieviele Beete sie anlegen. Mindestens drei sollen es sein, um die Pflanzen immer wieder an anderen Plätzen ansetzen zu können. GärtnerInnen nennen das Fruchtwechsel.

Im Winter, während der biologische Gemüsegarten ruht und seinem Erwachen im Frühjahr entgegenschläft, können sie planen, welche Gemüsearten und Kräuter sie im Frühling anpflanzen wollen.

Der biologische Gemüsegarten auf Balkon und Terrasse

Sie haben keinen Platz für Beete und wollen doch biologisches Gemüse ziehen?

Kein Problem, ausgediente Bäckerkisten, große Blumentöpfe oder andere Gefäße sind auch geeignet.

Wichtiges für ihren biologischen Gemüsegarten in Kisten und Töpfen:

Der Platz auf dem ihr biologischer Gemüsegarten entstehen soll, soll sonnig, windgeschützt und geschützt vor Abgasen sein.

Als Windschutz kann eine Plane dienen, die an Stäben oder dem Balkongitter befestigt wird.

Bäckerkisten kleiden sie mit Karton aus. Auch Holzkisten mit Spalten können so vorbereitet werden. Wichtig ist , dass keine Erde herausrieselt. Achten sie darauf, das genügend Abzugslöcher für Wasser vorhanden sind. Auch diese Gefäße können im Herbst mit Laub ausgekleidet und mit Urgesteinsmehl bestreut werden. Mit Jutesäcken, Wachstumsfolien oder Zweigen decken sie die Gefäße zu. Im Frühjahr können sie dann biologische Erde auf das Laub schütten und die Kisten auffüllen.

Bitte beachten sie:

Blumentöpfe sind nicht winterhart und zerspringen bei starkem Frost. Also stellen sie die Töpfe erst im Frühling ins Freie.

In meinen Anleitungen habe ich einige Produkte erwähnt, die sie im Fachhandel kaufen können.

Urgesteinsmehl

Wachstumsfolie

Windschutz

In Österreich sind dies unter anderem die Lagerhäuser.

Dein grüner Daumen im Internet – Gartentips mit Herz und Hirn