Zeige deine Wunde

Eine Installation von Joseph Beuys im Lenbachhaus in München:

Ein Krankenbett Marke 40er Jahre,

Utensilien drumherum:

Nierenschale,

Verbandsmaterial,

eine ausgestopfte Krähe,

eine braune Glasflasche,

auf der Schreibtafel für die Fieberkurve steht: Zeige deine Wunde.

Verwundet, niemand darf mich verwundbar sehen…,

Schwäche? Kann ich mir nicht erlauben,

so werden sie aufgebaut, die potemkinschen Dörfer,

alles Bestens ….,

keine Hilfe nötig!

So lebt man isoliert und Hilfe wäre da, nur wird sie nicht angenommen,

kann nicht gegeben werden, weil niemand den Hilfeschrei hört.

Die Früchte der Liebe verwesen, niemand isst sie.

Verhungern am gedeckten Tisch.

Zeige deine Wunde!

 

 

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Aus der Geschichte (nichts) gelernt?

„GOTT SCHÜTZE ÖSTERREICH“

Heute vor 80 Jahren marschierten Hitlers Truppen in Österreich ein. Ein wichtiger Grund warum es so schnell gehen musste war, dass die deutschen Staatskassen leer waren und ein Staatsbankrott drohte. Das Gold aus der österreichischen Nationalbank wurde noch am selben Tag von Wien nach Berlin gebracht.

Der damalige Bundeskanzler Schuschnigg verabschiedete sich u.a. mit den Worten “ wir weichen der Gewalt“ und „Gott schütze Österreich“ vom österreichischen Volk.

Hitlers Truppen wurden jubelnd begrüßt von Vielen, aber die die nicht mitjubelten, sah man nicht, sie verstummten, verschwanden aus der Öffentlichkeit.

Und heute?

Denke ich an Österreich, bin ich voller Sorge. Die „Blaue Brut“ ist wieder aus ihren Löchern herausgekrochen und bedient sich schamlos, kaum sitzt sie an den Schalthebeln der Macht, zum eigenen Vorteil und um zu Hetzen und zu Polarisieren.

Vor 15 Jahren waren sie schon einmal an der Macht,  auch damals mit Hilfe der ÖVP. Jetzt stehen Mitglieder der damaligen FPÖ Regierungsmannschaft vor dem Richter: Angeklagt wegen Betrug…, Veruntreuung, Korruption.

Doch macht nichts, sie wurden eh wieder gewählt. Die Mehrheit der österreichischen Wählerinnen und Wähler haben sich für diese (türkis)schwarz- blaue Regierung entschieden.

Aus der Geschichte (nichts) gelernt?

Gott schütze Österreich und gebe uns Mut und einen klaren Blick um uns gegen solche Umtriebe zu wehren!!

 

An mein „Follower“

Es muss auch einmal gesagt werden, wie sehr ich es schätze, dass 27 Personen meinem Blog folgen. Das ist doch herrlich!

Ich fühle mich durch Sie bestärkt meinen Blog weiter zu führen. Auch freue ich mich, dass meine Gedanken, meine Haltungen, mein Wissen und meine Erfahrung auf fruchtbaren Boden fällt, wobei wir wieder beim grünen Daumen wären.

Also, seid herzlich gegrüßt und  herzlich willkommen auf meinem Blog!

Wenn ich mir was wünschen dürfte: Öfters einmal verbale Rückmeldungen wären fein!

Orangenlikör selbst gemacht

Noch gibt es sie, die wunderbar aromatischen duftenden Bio Orangen aus Italien. Aus der Schale können Sie einen guten Orangenlikör ansetzen. Meiner ruht schon seit elf Tagen in der Flasche.

Das brauchen Sie:

8 Orangen in Bioqualität

2l Ansatzkorn 38%

38 dag Zucker

1 Vanilleschote

So wirds gemacht:

Die Orangen sehr dünn  schälen und die Schale fein schneiden,

ein Zestenreißer leistet dabei beste Dienste,

die Schalen in eine weithalsige Flasche geben,

Vanilleschote aufschlitzen und in die Flasche stecken,

Zucker dazu leeren und mit dem

Alkohol übergießen.

Die Flasche gut verschließen und an einem warmen Ort 4 Wochen lang stehen lassen.

Jeden Tag wird sie gründlich geschüttelt.

Nach 4 Wochen seihen Sie den Ansatz ab und drücken die Zesten gut aus. Füllen Sie die Flüssigkeit in Flaschen ab und lassen Sie diese einige Monate lang kühl ruhen. Der Likör entfaltet erst dann sein Aroma.

Ein Tipp:

Mit diesem Likör können Sie Crepe Suzette flambieren, schmeckt wunderbar!

Ich wünsche gutes Gelingen und „wohl bekomm`s“.

 

 

 

 

 

 

 

Guten Morgen, ihr Lieben!

Moin!  Reiner.

Morning has broken like the…., ihr kennt es alle,

ich auch. Doch mit meiner Lehrerin für Stimmbildung hab ich es neu entdeckt.

 

Der Morgen ist angebrochen, wie der erste Schöpfungsmorgen.

Die Amsel singt, wie der erste Vogel sang.

Preise den Gesang, preise den Morgen.

Preise sie, sie sind entsprungen aus dem Wort.

 

 

Süß ist der neue Regen, vom Sonnenlicht durchdrungen,

wie der erste Tau auf dem ersten Gras.

Preise den wunderbaren feuchten Garten, er ist entsprungen aus der Vollkommenheit dessen , dessen  Füsse darüber schritten.

 

Mein ist das Sonnenlicht, mein ist der Morgen, sie sind geboren aus dem einen Licht

das im Garten Eden spielte.

Preise voller Begeisterung, preise jeden Morgen.

 Gottes Schöpfung entsteht jeden Tag neu.

 

In diesem Sinne: Alles Gute wünsche ich euch!

 

 

Mein Lieblingsbrot

backe ich selbst.

Gelingt immer. Die Zutaten sind einfach und billig. Wer eine Getreidemühle hat ist fein heraussen, sonst mahlt man sein Getreide im Biosupermarkt oder kauft Vollmehl.

Etwas Zeit und Ruhe brauchst Du, diese Zutaten sind kostbar, ich weiß.

Zutaten:

50dag Roggenvollkornmehl

25dag Dinkelvollkornmehl

25dag Dinkelweißmehl

3 Esslöffel Sauerteig oder 1Packung Trockensauerteig

ca. 0,75l -1l lauwarmes Wasser

1 Esslöffel Salz

1 Kaffeelöffel Kümmel

1 Kaffeelöffel Fenchelsamen

1 Kaffeelöffel Koriandersamen

Zubereitung:

Sauerteig: Mische den Trockensauerteig mit 4 Esslöffel Vollmehl und soviel lauwarmem Wasser, dass ein dünner Brei entsteht.

Bedecke das Gefäß mit einem Geschirrtuch und stelle es an einen warmen Ort.

Rühre den Brei einmal täglich gut um. Nach 2 bis 3 Tagen riecht der Teig gut säuerlich und ist fertig zum Brotbacken.

Mische 50 dag Roggenmehl mit dem Sauerteig, gib

ca. 0,75l lauwarmes Wasser dazu und verrühre es gründlich, es soll ein weicher Brei entstehen.

Decke das Gefäß mit einem Geschirrtuch zu und stell es für 7 Stunden an einen warmen Ort.

Rühre 25 dag Dinkelvollmehl und 25dag Dinkelweißmehl dazu

gib die Gewürze unddas Salz dazu und mische soviel warmes Wasser dazu, dass ein weicher Teig entsteht, den

knete kräftig mit den Händen ca. 10 Minuten lang bis er schmatzende Geräusche von sich gibt (er schnalzt“),

lasse den Teig 2 Stunden lang rasten an einem warmen Ort,

entnimm 3-4 Esslöffel des Teiges und fülle ihn in ein Schraubglas, hebe dieses im Kühlschrank für das nächste Backen auf,

fülle den Teig in eine befettete und bemehlte Kastenform, streue Dinkelmehl auf die Oberfläche und schneide mit einem langen Messer (vorher in Wasser tauchen) längs eine tiefe Rille durch den Teig. Decke die Form wieder zu und stelle sie an einen warmen Ort.

Heize das Backrohr auf 250° auf

schiebe das Brot nach Erreichen der Temperatur auf die unterste Schiene des Rohres,

nach 15 Minuten reduzierst du die Hitze auf 175° und bäckst das Brot 45 Minuten lang weiter,

schalte das Rohr aus und lass das Brot noch 10 Minuten im geschlossenen Rohr,

stürze das Brot auf ein Gitter und lasse es auskühlen.

Guten Appetit!

 

 

Eine Frau die ich bewundere:

Seyran Ates

Sie betreibt eine liberale Moschee in Berlin. In dieser Moschee beten Frauen und Männer gemeinsam. Auch Andersgläubige sind willkommen. Im Brotberuf ist Frau Ates Rechtsanwältin und verteidigt Frauen und Mädchen aus muslimischen Familien, wenn diesen Zwangsheirat, Freiheitsentzug oder Ähnliches droht. Sie publizierte zu Genitalverstümmelung, Verschleierung und allen Formen der Unterdrückung von Frauen. Dadurch wurde sie zur Zielscheibe von Angriffen, bei denen sie lebensgefährlich verletzt wurde. Aus Selbstschutz und zum Schutz ihrer Tochter schloss sie ihre Kanzlei für mehrere Jahre. Frau Ates ist das Kind türkischer Gastarbeiter und wuchs teilweise in Deutschland auf. Sie machte das Abitur und studierte gegen den Willen ihrer Eltern Rechtswissenschaften. Dies brachte ihr große Probleme mit ihrer Familie ein. Später versöhnte sie sich mit ihrer Mutter. Sehr berührend war die Szene, in der ihre Mutter bekannte, wie sehr es ihr leid tue,  ihrer Tochter so viele Hindernisse in den Weg gelegt zu haben.  Sie bat ihre Tochter um Verzeihung.

Als ich in einem Blog las, dass Frau Ates bei der Trauerfeier nach dem Mord an dem fünfzehnjährigen Mädchen in Kandel  nicht hätte sprechen dürfen, fragte ich bei ihr an und erhielt folgende Antwort:

Liebe Frau ,

nein, das trifft nicht zu. Ich wurde weder gefragt, noch angelehnt.
Es ist fürchterlich, dass immer noch Mädchen und Frauen diesen Gefahren ausgesetzt sind. Und die Politik ist immer noch auf Besänftigungskurs.

 

Mit freundlichen Grüßen
Seyran Ateş
Rechtsanwältin/Autorin
mobil:   0049-178-2376085
„Freiheit und Gerechtigkeit bestehen darin, alles, was einem anderen zukommt, herzugeben; es hat daher die Ausübung der natürlichen Rechte der Frau nur die Grenzen der beständigen Tyrannei, die der Mann ihr entgegensetzt; diese Grenzen müssen durch die Gesetze der Natur und der Vernunft nachgebessert werden.“ 
„Liberty and justice consist of restoring all that belongs to others; thus, the only limits on the exercise of the natural rights of woman are perpetual male tyranny; these limits are to be reformed by the laws of nature and reason.“  – Olympe de Gouges

 

Am 31.12.2017 um 10:05 schrieb
Sehr geehrte Frau Ates!

In einem Blog las ich die Nachricht, dass Sie bei der Trauerfeier für das in Kandel ermordete Mädchen nicht hätten sprechen dürfen. Stimmt das?

Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für das neue Jahr
Ich verneige mich vor Frau Ates mit der größten Hochachtung und erbitte Gottes Segen für sie und ihre Arbeit!
Menschen wie sie sind die große Hoffnung für die Rettung der Menschheit. Nur im Miteinander aller Menschen liegt unsere Zukunft!
Das ist es, was Jesus mit dem Reich Gottes auf Erden meinte.

Dein grüner Daumen im Internet – Gartentips mit Herz und Hirn