Archiv der Kategorie: Dankbarkeit

Familie Langthaler und ,,die Mühlviertler Hasenjagd“

Eine Adventgeschichte

Mauthausen, ein Markt im Mühlviertel in Oberösterreich ist unfreiwillig weit über die Landesgrenzen bekannt. Bekannt geworden durch das Konzentrationslager welches nahe dieses Ortes vom Nationalsozialistischen Regime errichtet worden war.

Im Jahr Februar 1945 waren die russischen Truppen schon sehr nahe. Im KZ Mauthausen waren auch russische Soldaten gefangen. Sie wussten über ihre Informationsquellen, dass der NS Staat vor dem Aus stand. Sie planten einen Ausbruch aus der Anlage, der auch gelang: Zirka fünfhundert Gefangene durchbrachen die Zäune und flüchteten in die Umgebung .

Es herrschte strenger Winter, viel Schnee und große Kälte. Die Flüchtenden mussten Hilfe bei der Bevölkerung der umliegenden Ortschaften suchen.

Ob sie sie finden würden war ungewiss, aber die Männer mussten das Wagnis eingehen.

Sofort nach dem Ausbruch wurde die Suche nach den Flüchtigen gestartet. SS und Volkssturm durchsuchten jedes Haus in der Umgebung , sie waren mit Hunden unterwegs. Im Rundfunk und durch Flugblätter wurde vor den russischen Ausbrechern gewarnt: Sie wurden als kriminelle Schwerverbrecher gebrandmarkt. Außerdem wurde jeder/jede mit schwerer Strafe bedroht, der/ die den Russen Hilfe gewähre.

Viele der Ausbrecher wurden sehr bald nach der Aktion gefunden und sofort exekutiert. Da viel Schnee lag, war es leicht die Spuren der Flüchtenden zu finden. Die Russen waren ungenügend bekleidet, hatten keinen Proviant und waren der Gegend unkundig. Sie suchten Unterschlupf in Stadeln , Ställen und Heulagern, was sich halt bot.

Familie Langthaler

Sie bewohnte und bewirtschaftete einen Bauernhof in der Nähe des Lagers. Mehrere Söhne waren als Soldaten im Krieg. Die Mutter, Maria Langthaler tat aus ihrem tiefen Glauben ein Gelübde : Solange die Söhne im Krieg sind, solle jeden Tag ein Mitglied der Familie den Gottesdienst in der Pfarrkirche besuchen mit der Bitte, die Söhne mögen heil heimkommen.

Und so geschah es dann auch. Im Februar 1945 waren alle Langthalersöhne am Leben und jeden Tag ging jemand aus der Familie zum Gottesdienst.

Nun standen im tiefsten Winter, im Februar 1945 zwei Russen vor der Tür der Hauses Langthaler. Einer von ihnen klopfte und bat um Hilfe. Das Ehepaar beriet sich: Vater Langthaler wollte sie wegschicken. Seine Frau Maria setzte sich durch und so wurden die Zwei mit Essen versorgt und konnten sich im Heu verstecken.

Denn auf sie wartet auch eine Mutter !

Als der Ausbruch der Russen bekannt wurde, war die Tochter Anna (damals vierzehn Jahre alt) zum Kirchengehen an der Reihe. Auf dem Heimweg begegnete sie einem Suchtrupp der SS, sie beeilte sich und erzählt daheim, wer kommen würde.

Die Verfolger durchsuchten den Hof, auch den Heustock durchstocherten sie mit langen Stangen, sie fanden niemanden, auch die Hunde blieben still.

Von den fünfhundert Ausgebrochenen überlebten elf. Familie Langthaler behielt die zwei Russen drei Monate am Hof. Das Risiko entdeckt und verraten zu werden war groß. Nachdem der Krieg zu Ende war verließen die zwei Russen, sie waren eigentlich Ukrainer den Hof.

Zehn Jahre lang, während der Stalin Ära, erhielten die Langthalerischen kein Lebenszeichen von den Beiden. Erst danach kamen Briefe, die gleich beantwortet wurden.

Maria Langthaler wurde auch in die Ukraine eingeladen und besuchte dort die Familien ihrer Schützlinge. Sie berichtete: ,, Die Mutter (eines der Beiden) ließ mich fast nicht mehr los.“

Die Namen der zwei lauten: Michail Rybtschinsky (+2008) und Nikolai Zimkolo (+2001).

Anna Hackl geb. Langthaler nahm Ehrungen der letzten Jahre auch für ihre verstorbene Mutter entgegen.

Frau Hackl ist verheiratet und Mutter von fünf Kindern. Sie geht seit vielen Jahrzehnten jedes Jahr in rund dreißig Schulen um dort den jungen Menschen von den Schrecken und Schwierigkeiten der damaligen Zeit zu erzählen.

Auszeichnungen:

Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich

Goldenes Ehrenzeichen der Republik Österreich

Orden des Wunder bringenden Hl. Nikolaus

2021 verlieh Präsident Putin Frau Langthaler posthum einen Orden

Film: Hasenjagd- Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen

Buch: Auch auf dich wartet eine Mutter – Die Familie Langthaler inmitten der Mühlviertler Hasenjagd

Verlag Steinmaßl Edition der Heimat Grünbach 2005 ISBN 392427248

So ist Gott

Ich meine, Frau Langthaler und wie ich glaube auch ihre Familie haben erlebt wie das ist, wenn man Gott begegnet: Zuerst war da ein Wunsch, ein großes Bedürfnis die eigenen Söhne zu schützen, um deren Schutz zu bitten und sich mit dieser Bitte an Gott zu wenden. Sie versprach auch selbst etwas für die Erfüllung der Bitte zu tun, in den Gottesdienst zu gehen und für die Söhne zu beten. Gott hat geantwortet, die Söhne blieben vor Unheil bewahrt. Und dann ging es erst richtig los, eine Anfrage von Gott: ,,Wieviel bist Du bereit für deine Mitmenschen zu tun? Die ganz fremden, die als Feinde, Kriminelle, Untermenschen bezeichnet wurden.“ Auch sie sind Kinder Gottes, Alle!

Er zeigte sich als der, der nur lieben kann wie Roger Schutz es formulierte: ,,Gott kann nur lieben„.

Er kann nur lieben, die ganze Schöpfung, jeden Menschen, besonders jene die hungrig, schutzlos und der Gewalt ausgesetzt sind.

So hat er sich gezeigt inmitten der Gewalt und…, ihr wisst schon.

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In Erinnerung an Arik Brauer

Ein wunderbarer Mensch hat diese Erde verlassen. Maler, Sänger, Schriftsteller, Hausbauer, Bühnenbildner, begnadeter Redner und Erzähler von jüdischen Witzen. Gemeinsam mit seinen Malerkollegen Rudolf Hausner und Ernst Fuchs begründete er die Wiener Schule des fantastischen Realismus. https://youtu.be/uqZvkWeQtW0?list=OLAK5uy_nTzGbaoROxbhY4s27sn0cOsCHrtM59Bpw

In Interviews betonte er immer wieder, dass er vom Glück reichlich bedacht worden sei. Er überlebte die NS Zeit als Jugendlicher jüdischer Abstammung teilweise versteckt , teilweise als Tischler arbeitend in Wien. Sein Vater wurde von den NS Schergen ermordet, als Arik zehn Jahre alt war. Nach dem Krieg machte er sich auf den Weg nach Afrika, mit dem Fahrrad. Er reiste auch per Fahrrad nach Israel. Später, Anfang der Fünfzigerjahre zog er nach Paris und studierte dort Malerei. Er heiratete Noemi, zwei ihrer Töchter wurden in Paris geboren. Dort begann auch sein Erfolg als Maler. Seine große Dankbarkeit galt seiner Frau Noemi, mit der er eine wunderbare Ehe führte.

Seine Toleranz und Offenheit gegenüber Allen, auch andersdenkenden Menschen und seine warmherzige Art auf seine Mitmenschen zu zu gehen beeindruckte mich sehr!

Seine Lieder sind bekannt, vielleicht auch außerhalb Österreichs.

Am Sonntag den 24.1. 2021 starb er in Wien im Kreise seiner Familie.

Gott hab ihn selig, auch wenn Arik nicht an ihn geglaubt hat. https://youtu.be/hDeFYKmgePQ

Wie ist das mit dem Asylrecht ?

Vergangene Woche wurden Familien aus Georgien und Armenien aus Österreich abgeschoben. Das Höchstgericht hat entscheiden, es ist gemäß österreichischem Recht so zu handeln.

Der Bundespräsident, die Katholische Kirche, die Sozialdemokratische Partei und die Grünen protestierten heftig.

Humantiäres Bleiberecht solle angewendet werden. Die Kinder seien in Österreich sozialisiert worden und nun völlig entwurzelt.

Der Innenminister stellte seinen Standpunkt klar: Seine Beamten hätten geltendes Recht zu exekutieren. Es sei nicht seine Aufgabe, dieses Recht zu unterlaufen.

Die Mutter der georgischen Kinder habe jedes Rechtsmittel ausgeschöpft um Asyl in Österreich zu bekommen. Sie sei mehrere Male unrechtmäßig nach Österreich eingereist , als Besucherin. Sie habe sich geweigert auszureisen. Damit habe sie gegen österreichisches Recht verstoßen und ihren Kindern zugemutet, in dieses Dilemma zu geraten.

Eigenartig: Ich kann den vielen humanitären Appellen nicht zustimmen. Ich gebe dem Innenminister recht. Die Verantwortung der Eltern für ihre Kinder bleibt bei den Eltern. Nachdem sie alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft hatten, weigerten sie sich, die Konsequenz auf sich zu nehmen. Sie gingen das Risiko ein und verstießen gegen geltendes Recht ihres Gastlandes.

Ist Georgien ein unsicheres Land, oder Armenien?

Ich meine, das Recht Recht bleiben muss und das die Verantwortung bei den Erziehungsberechtigten liegt.

Warum bin ich damit allein gegen die Meinung meiner sonst so geschätzten Parteifreunde und des Bundespräsidenten?

Siehe auch:

Abschiebung: Betroffenes Mädchen und Nehammer in „ZiB 2“

Gesegnete Weihnachten Euch Allen!

Die Nachtwache, wenn es ganz still ist…,

die Zeit der Nachtwache lädt uns ein, voll Vertrauen zu lernen, dass jenseits der diesseitigen, alltäglichen Welt auch noch eine andere Wirklichkeit wirkt:

Wir dürfen uns verbinden mit dem dunklen, aber gnadenerfüllten Geheimnis, der heiligen, zeitlosen Dimension unseres Lebens.

Der Engel der Nachtwache ruft uns auf, die Gute Nachricht in unser alltägliches Leben hinein zu tragen: Licht scheint in der Mitte der Dunkelheit,

die tiefe Dunkelheit strahlt.

Zitat: David Steindl-Rast Angel of the hour Vigil

Siehe auch http://www.gratefulness.org

Der Herbst 2020 in Bildern

der Fuchsschwanz, wo ist der Fuchs ohne Schwanz?

der Springbrunnen
den Strom für die Pumpe liefert das Solarpaneel über dem Tomatenhaus
Dörräpfel, Dörrzwetschken, gedörrte Birnen und Marillen, Essig aus Apfelmost, der Sommer im Glas und in den Säcken
eine gut gefüllte Speisekammer macht glücklich,
der Sommer ist vorbei
… der Winter kann kommen

Gründonnerstag

Nachdem er nun seit zwei Tagen vergangen ist, ein Rückblick. Der heurige Gründonnerstag war anders als sonst. Eh schon wissen…., mir fehlen die liturgischen Höhepunkte dieser Tage sehr.

Im Alltag geht es mir sehr gut, denn ich werde von meinen Nachbarn liebevoll mit Lebensmitteln, Lesestoff, Gemüsesamen, Ölen für die Gesundheit, Seifen, allen Sonderwünschen, die ich so habe (und das sind viele) treu und gewissenhaft versorgt. All das nehme ich dankbar an und bleibe dadurch geschützt in meinem Heim inclusive Garten.

Welchen Dank kann ich da geben? Diese Frage stellte ich einer Engelin? (keiner Enkelin, einem weiblichen Engel). Nichts meinte sie, vielleicht ein selbstgebackenes Brot? Ja,  meinte sie strahlend, das mag sie schon!

So backte ich : Am Mittwoch setzt ich den Teig mit Sauerteig an, stellte ihn schön warm über Nacht. Am Donnerstag knetete ich den zweiten Teil des Mehles mit Gewürzen und dem nötigen Wasser in den Teig und ließ den Teig nochmals gehen. Nach zwei Stunden füllte ich ihn in drei Formen, denn ich hatte fünf Familien zu beschenken (drei Kilo Mehl hatte ich dafür gemahlen). Ich heizte das Backrohr auf höchste Stufe=250° auf. Dann schob ich zwei der drei Formen mit einer Wasserschale in die unterste Schiene des Rohres. Eine Stunde Backzeit bei sinkender Temperatur = 15 Minuten bei 250° dann auf 175° herunterschalten und 45 Minuten backen, das Rohr ausschalten und das Brot noch 10 Minuten im Rohr rasten lassen. Dann nahm ich es heraus und stürzt es aus der Form ( so sagt man, es soll heißen man lässt es vorsichtig aus der Form auf ein Gitter gleiten). Dann  wieder aufheizen und dieselbe Prozedur mit der  dritten Form nochmals.

So jetzt wisst ihr, wie ich mein Brot backe. Wenn ihr das Rezept dazu wissen wollt, dann schaut im Archiv meines Blogs unter „Mein Lieblingsbrot backe ich selbst“ nach.

Das Brot habe ich in sechs Teile geschnitten und fünf davon schön verpackt und mit einem  Anhänger versehen. Darauf schrieb ich meinen Dank und ein „Wohl bekomms“. Weiter schrieb ich: Wenn Ihr mögt, könnt ihr ein Stück Brot abschneiden, es brechen und mit den anderen Familienmitgliedern teilen. Begleitet von einem wertschätzenden Wort, wird das Brot zu etwas ganz Kostbarem.

Was soll ich sagen, die Freude der Beschenkten war genauso groß wie meine über ihre Hilfe und darüber, Freude bereitet zu haben.

Einen gesegneten Karsamstag. Herzlich (ihr wisst schon die Gärtnerin…)

 

Über das Geben und über das Nehmen

Im Garten unserer Wohnanlage stehen neben anderen Obstbäumen zwei Zwetschkenbäume, groß, fruchtbar. Jeden Frühling blühen sie wunderschön und im August kommt die große Ernte: Viel mehr als meine Nachbarn und ich verbrauchen können schenken uns die zwei Bäumen. Ich lud Bekannte ein um zu Ernten, was sie gerne annahmen.

Es gab Unwillen bei einem Nachbarspaar, als sie sahen, das fremde Leute auf unserem Grund pflückten. Es fielen Worte, die die Gäste und mich vor den Kopf stießen. Ich redete mit den Nachbarn, machte aus meinem Herzen keine Mördergrube. Ergebnis, ich lud keine „Erntehelfer“ mehr ein, die Früchte verdarben an den Bäumen und darunter.

Ich erinnere mich an eine Geschichte:

Die kleinen Leute von Swabeedoo

Im Dorf mit dem Namen Swabeedoo, lebten sie , die Leute von Swabeedoo. Sie zeichneten sich durch einen Brauch aus, der darin bestand, dass sie einander bei jeder möglichen Gelegenheit kleine Pelzchen schenkten, warm, weich. Dies war begleitet von  freundlichen, wohlwollenden Worten und guten Wünschen. Dieser Brauch ließ die Herzen der Leute warm werden und brachte ihre Augen zum Leuchten. Sie nähten sich eigens für diese Pelzchen kleine Taschen, die sie sich um die Schulter hängten, immer gut gefüllt mit kleinen Pelzchen.  Alles gut, bestens.

Der Zwerg, der nahe dabei wohnte, kam ins Dorf und wurde freudig mit einem Pelzchen begrüßt. „Igitt, was ist denn das?“ fragte er. „Na ja, halt ein Pelzchen, warm und weich, weil ich mich freue, dass du da bist“, bekam er zur Antwort. „Aha, aber hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass, wenn du immer wieder Pelzchen verschenkst, deine Tasche bald leer sein wird und du keine Pelzchen mehr haben wirst?“ Jetzt war der Dörfler verwundert, schüttelte den Kopf und ging seines Weges.  Aber je länger er sich wunderte und über die Begegnung nachdachte, desto mehr leuchtete ihm ein, dass der Zwerg recht hatte. Richtig, wenn man immer nur verschenkt hat man am Ende gar nichts mehr und man steht schön blöd da. Warum ist mir das bisher nicht aufgefallen?

Und er wurde gaaanz vorsichtig im Umgang mit seinen Pelzchen, zählte sie häufig und prüfte immer wieder, ob auch noch genug Pelzchen in seiner Tasche seien. Fragen tauchten auf: Wem darf ich ein Pelzchen schenken? Gibt sie oder er mir wohl auch eines? Und wenn nicht was ist dann?

Die anderen Dorfbewohner hörten auch davon.

Mit der Folge, dass ab jetzt nur mehr zu seltenen Gelegenheiten Pelzchen verschenkt wurden: Zu Weihnachten, zu Geburtstagen, Jubiläen oder zum Schulabschluss, aber nur wenn das Kind, der junge Mensch wirklich gute Noten im Zeugnis hatte!

Kalt war es geworden in Swabeedoo.

Der Zwerg, der wieder einmal auf Besuch kam bemerkte es auch. „Schade, aber vielleicht kann ich ihnen eine Freude machen“ dachte er. Und er brachte einen grünen Stein aus Glas mit, kalt, mit spitzen Kanten und scharfen Rändern.  Zum an die Wange halten war der nicht und warm wurde einem dabei auch nicht ums Herz, geschweige denn die Augen… .

Einige Swabeedooer fingen wieder an Pelzchen zu verschenken, einfach so. Aber so richtig hat der Brauch nicht wieder Fuß gefasst. Obwohl, schön war es schon, so ein warmes, weiches Pelzchen geschenkt zu bekommen, einfach so. Auch das Herschenken hinterließ ein Gefühl der Freude und es wurde einem ganz warm ums Herz. Ob die Augen strahlten, das sah der andere, der der beschenkt wurde. Aber dessen Augen strahlten, ganz gewiss.

 

Habt alle eine gute Zeit: Das Leben meint es gut mit uns, wir dürfen vertrauen!

 

 

 

Dankbarkeit

Wofür ich dankbar bin: Ich habe ein warmes Bett,

ich kann im Trockenen sitzen, wenn es draußen regnet,

ich habe genug zu essen,

ich drehe den Wasserhahn auf und frisches, sauberes Trinkwasser fließt aus dem Hahn..hm, kühl,

ich habe verläßliche Freunde,

mein Heimatland ist sicher und demokratisch organisiert.

Jeden Tag habe ich Grund  dankbar zu sein.

Bruder David Steindl Rast gibt den Impuls ein Tagebuch der Dankbarkeit zu führen. So oft mir ein Grund für Dankbarkeit einfällt, werde ich ihn aufschreiben.

Das habe ich vor.

http://www.gratefulness.org, das ist die Formel für gutes Leben, denn Dankbarkeit macht etwas mit uns, es verändert uns und macht uns dankbar für das, was wir haben. Jetzt, nicht dann wenn wir es verloren haben.

Ein gutes neues Jahr, voller Dankbarkeit und (wieder) Gottes Segen

wünscht Euch die Gärtnerin mit dem grünen Daumen (der schläft gerade, solange bis es Frühling wird).