Aus der Geschichte (nichts) gelernt?

„GOTT SCHÜTZE ÖSTERREICH“

Heute vor 80 Jahren marschierten Hitlers Truppen in Österreich ein. Ein wichtiger Grund warum es so schnell gehen musste war, dass die deutschen Staatskassen leer waren und ein Staatsbankrott drohte. Das Gold aus der österreichischen Nationalbank wurde noch am selben Tag von Wien nach Berlin gebracht.

Der damalige Bundeskanzler Schuschnigg verabschiedete sich u.a. mit den Worten “ wir weichen der Gewalt“ und „Gott schütze Österreich“ vom österreichischen Volk.

Hitlers Truppen wurden jubelnd begrüßt von Vielen, aber die die nicht mitjubelten, sah man nicht, sie verstummten, verschwanden aus der Öffentlichkeit.

Und heute?

Denke ich an Österreich, bin ich voller Sorge. Die „Blaue Brut“ ist wieder aus ihren Löchern herausgekrochen und bedient sich schamlos, kaum sitzt sie an den Schalthebeln der Macht, zum eigenen Vorteil und um zu Hetzen und zu Polarisieren.

Vor 15 Jahren waren sie schon einmal an der Macht,  auch damals mit Hilfe der ÖVP. Jetzt stehen Mitglieder der damaligen FPÖ Regierungsmannschaft vor dem Richter: Angeklagt wegen Betrug…, Veruntreuung, Korruption.

Doch macht nichts, sie wurden eh wieder gewählt. Die Mehrheit der österreichischen Wählerinnen und Wähler haben sich für diese (türkis)schwarz- blaue Regierung entschieden.

Aus der Geschichte (nichts) gelernt?

Gott schütze Österreich und gebe uns Mut und einen klaren Blick um uns gegen solche Umtriebe zu wehren!!

 

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6 Kommentare zu „Aus der Geschichte (nichts) gelernt?“

  1. Im damaligen Österreich herrschte eine rechtsgerichtete Diktatur, die ein Bündnis mit Mussolini anstrebte. Eine Volksbefragung über einen Anschluss kam nicht mehr zustande und Schuschnig kam wie viele andere ins KZ. Die Südtiroler konnten sich entscheiden, heim ins Reich zu übersiedeln. Schuschnig kehrte nach seiner politikwissentschaftlichen Tätigkeit erst 1968 aus Amerika zurück.

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